Preis der Leipziger Buchmesse geht an Jan Wagner, Philipp Ther und Mirjam Pressler

Amos Oz, Mirjam Pressler, Jan Wagner, Philipp Ther

Soeben wurden in Leipzig die Preise der Leipziger Buchmesse verliehen. Gewonnen haben in der Kategorie Belletristik Jan Wagner mit Regentonnenvariationen (Hanser Berlin), in der Kategorie Sachbuch/Essayistik Philipp Ther mit Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent. Eine Geschichte des neoliberalen Europa (Suhrkamp) sowie in der Kategorie Übersetzung Mirjam Pressler mit der Amos Oz-Übersetzung Judas (Suhrkamp).

Für den Preis hatte die Jury unter der Leitung von Hubert Winkels in jeder Kategorie fünf Autoren bzw. Übersetzer nominiert. Insgesamt hatten sich 115 Verlage mit 405 Werken für den Preis beworben.
Nominiert waren:
Kategorie Belletristik:
Ursula Ackrill: Zeiden, im Januar (Wagenbach)
Teresa Präauer: Johnny und Jean (Wallstein)
Norbert Scheuer: Die Sprache der Vögel (C.H. Beck)
Jan Wagner: Regentonnenvariationen (Hanser Berlin)
Michael Wildenhain: Das Lächeln der Alligatoren (Klett-Cotta)

Kategorie Sachbuch/Essayistik:
Philipp Felsch: Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960-1990(C.H. Beck)
Karl-Heinz Göttert: Mythos Redemacht. Eine andere Geschichte der Rhetorik (S. Fischer)
Reiner Stach: Kafka. Die frühen Jahre (S. Fischer)
Philipp Ther: Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent. Eine Geschichte des neoliberalen Europa (Suhrkamp)
Joseph Vogl: Der Souveränitätseffekt (diaphanes)

Kategorie Übersetzung:
Klaus Binder übersetzte aus dem Lateinischen:
Lukrez: Über die Natur der Dinge (Galiani)
Elisabeth Edl übersetzte aus dem Französischen:
Patrick Modiano: Gräser der Nacht (Carl Hanser)
Moshe Kahn übersetzte aus dem Italienischen:
Stefano D’Arrigo: Horcynus Orca (S. Fischer)
Mirjam Pressler übersetzte aus dem Hebräischen:
Amos Oz: Judas (Suhrkamp)
Thomas Steinfeld übersetzte aus dem Schwedischen:
Selma Lagerlöf: Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden
(Die Andere Bibliothek)

Der Preis der Leipziger Buchmesse ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert.

Die Jury
Hubert Winkels (DIE ZEIT / Deutschlandfunk)
René Aguigah (Deutschlandradio Kultur)
Dirk Knipphals (taz)
Sandra Kegel (FAZ)
Meike Feßmann (Freie Literaturkritikerin)
Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung)
Daniela Strigl (Freie Literaturkritikerin)

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