Stefan Slupetzky erhält Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien

Stefan Slupetzky ist der erste Preisträger des Leo-Perutz-Preises der Stadt Wien für Kriminalliteratur, der von der Stadt Wien und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels gemeinsam gestiftet wird.

Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny überreichte dem Autor den mit 5.000 Euro dotierten Preis gestern zum Auftakt der Kriminacht im Wiener Café Schwarzenberg für seinen Roman Lemmings Zorn (Rowohlt). „Stefan Slupetzky ist ein würdiger erster Preisträger, der sich meisterhaft auf die hohe Kunst der Krimiunterhaltung versteht“, so Mailath-Pokorny. „Mit seiner Figur des Lemmings hat er einen sympathischen Antihelden geschaffen, der immer wieder ungewollt in kriminelle Machenschaften verstrickt wird und dabei auch die kniffligsten Fälle löst.“

Den Preis, der künftig jährlich vergeben wird, sollen Krimis erhalten, deren Qualität und literarischer Anspruch an den namensgebenden österreichischen Literaten Leo Perutz erinnern. Darüber hinaus sollen die ausgezeichneten Werke möglichst innovativen Charakter haben und einen Wien-Bezug aufweisen.

Die Jury, der Raoul Blahacek (Referatsleiter Literatur, Kulturabteilung der Stadt Wien), Stefan Mödritscher (Gesamtprokurist Morawa), Andreas Pittler (Krimiautor), Erwin Riedesser (Vizepräsident des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels, Vorsitzender des Österreichischen Buchhändlerverbands) und Ingeborg Sperl (Der Standard) angehören, zeigte sich besonders „von dem komplexen Aufbau des Romans) sowie seiner „schonungslosen Gesellschaftskritik“ beeindruckt.

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