Bastei Bastei Lübbe AG steigert Ergebnis deutlich

Die Bastei Lübbe AG hat heute die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2021/2022 veröffentlicht. Trotz „eines pandemiebedingt und zuletzt auch inflations- und kriegsbedingt herausfordernden Marktumfelds“ konnte die Gruppe den Konzernumsatz um 1,8 Millionen Euro auf 94,5 Millionen Euro steigern. Das ist „ein Plus von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 92,7 Millionen Euro“, wie Soheil Dastyari, CEO von Bastei Lübbe, das abgelaufene Geschäftsjahr weiter kommentiert:

„Die Entwicklung im vergangenen Geschäftsjahr und das erfreuliche Ergebnis zeigen die sehr gute Aufstellung von Bastei Lübbe in der deutschen Verlagslandschaft. Das Unternehmen hat damit eine hervorragende Position für künftiges Wachstum. Dieses wird mit dem erfolgreichen Kerngeschäft verstärkt im digitalen Bereich, bei den community-getriebenen Geschäftsmodellen, eBooks und Streaming erfolgen“ .

„Treiber für die Entwicklung war einerseits das attraktive Verlagsprogramm, der mit 32 Prozent weiterhin hohe Umsatzanteil mit digitalen Produkten sowie ein weiterer Zukauf zum Ausbau des Geschäfts mit digitalen Communities“.

Verantwortlich für den Umsatzanstieg im vergangenen Geschäftsjahr war das Segment „Buch“, inklusive der erstmals vollkonsolidierten CE Community Editions GmbH, die 5,7 Millionen Euro zum Konzernumsatz beitrug. Einen maßgeblichen Anteil hatten die im Geschäftsjahr erschienenen Beststeller „Never“ von Ken Follett sowie „Der Zorn des Oktopus“ von Dirk Rossmann und Ralf Hoppe. Erwartungsgemäß lag der Umsatz der Bastei Lübbe AG leicht unter Vorjahr, was auch darin begründet ist, dass die beiden Topseller trotz bester Platzierung in den Bestsellerlisten leicht hinter den außerordentlichen Verkaufserfolgen der jeweiligen Vorjahresbestseller zurückblieben. Im Bereich Audio konnten erneut die materiellen Rückgänge im Umsatz mit physischen Tonträgern durch Zuwächse in den digitalen Verwertungskanälen kompensiert werden. Der segmentübergreifende Umsatz mit eBooks, der im Vorjahr in besonderem Maße von pandemiebedingten Zuwächsen profitierte, zeigte sich imBastei Lübbe-Konzern leicht unter den Vorjahreswerten. Das EBIT im Segment „Buch“ stieg auf 13,9 Millionen Euro (Vorjahr: 9,7 Millionen Euro). Im EBIT des Segmentes „Buch“ enthalten ist die Ausschüttung der Räder GmbH in Höhe von 1,2 Millionen Euro sowie die erfolgswirksame Rückzahlung eines wertberichtigten, an die ehemalige Beteiligung Daedalic Entertainment GmbH („Daedalic“) gewährten, Darlehens in Höhe von 1,4 Millionen Euro.

Im Segment „Romanheft“ konnten mit einem Umsatz in Höhe von 7,1 Millionen Euro, trotz der anhaltenden pandemiebedingten Hindernisse, die Vorjahreswerte von 7,2 Millionen Euro annähernd erreicht werden. Das EBIT des Segments lag bei 0,8 Millionen Euro (Vorjahr 1,2 Millionen Euro).

Das Konzern-Ergebnis verbessert sich operativ und durch Sondereffekte um 35 Prozent auf 14,7 Millionen Euro, Konzernergebnis steigt um 40 Prozent auf 11,0 Millionen Euro.

Der vollständige Geschäftsbericht steht im Netz unter https://www.luebbe.com/de/investor-relations/finanzberichte

zur Verfügung.

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