Stipendium für Schriftsteller im Exil Berlin: Rasha Habbal ist erste „Torschreiberin am Pariser Platz“

Die Syrerin Rasha Habbal erhält als erste das Stipendium Torschreiber am Pariser Platz. Rasha Habbal, die seit 2015 in Trier lebt, schreibt auf Arabisch und arbeitet derzeit an einem nach Ansicht der Jury besonders vielversprechenden Roman über die Lebensbedingungen im Exil in Deutschland.

Die Allianz Kulturstiftung und die Stiftung Brandenburger Tor lobten in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin (LCB) das Stipendium für Schriftsteller im Exil zum ersten Mal aus. Das Stipendium richtet sich an Schriftsteller, die seit mindestens zwei Jahren in Deutschland leben und hier Flüchtlingsstatus genießen, weil sie in ihren Heimatländern bedroht oder verfolgt wurden.

Rasha Habbal freut sich sehr über das Stipendium: „Jeder Anfang braucht viel Kraft. Das Stipendium eröffnet mir einen klaren Weg, der nicht durch Nebel bedeckt ist und mir ermöglicht, meine Ziele zu erreichen.“ Sie erhält von April bis September 2018 monatlich 2.000 Euro, um an ihrem literarischen Projekt arbeiten zu können. Sie wird dafür die Monate  April und Mai 2018 im Literarischen Colloquium Berlin verbringen.

Eine unabhängige Jury entschied über die Vergabe des Stipendiums: Ihr gehören Christina Weiss (Allianz Kulturstiftung), Christine Thalmann (RBB), Thomas Geiger (LCB) und als Vorsitzender Thomas Sparr (Stiftung Brandenburger Tor) an.

Die Auftaktveranstaltung zum Torschreiber Stipendium am Brandenburger Tor mit Rasha Habbal ist am 1. Februar 2018 im Max Liebermann Haus geplant.

 

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