Tim Renner: Verlage sollen Handel bei E-Books nicht vernachlässigen

Tim Renner

Tim Renner, heute Geschäftsführender Gesellschafter von Motor Entertainment warnte davor, die Fehler der Musikindustrie zu wiederholen.

Das beginne damit, dass das Angebot von liebreka! mit nur 20.000 downloadbaren E-books deutlich zu niedrig sei. „Wenn Sie bei Google mithalten, bei dem was sie zusammenklauen, dann brauchen Sie mehr Inhalte“, sagte Renner

Das Problem in der Musikindustrie sei gewesen, dass die Macher nicht das Leben der Internetgeneration gelebt haben, so Renner. „Wenn ein Wunsch auf technische Möglichkeiten trifft, entsteht Freiheit.“ Renner rief den Anwesenden zu: „Schränken Sie diese Freiheit nicht ein, erlauben Sie dem Konsumenten, mit einem Buch umzugehen wie er will, sonst treiben Sie ihn schnell in die Illigalität und Illigalität wird es immer geben.“
Deshalb warnte er: „Kommen Sie nicht auf den Gedanken mit dem Kopierschutz.“

Darüberhinaus hält er eine Preisbindung für E-Books für nicht haltbar. „Das Netz ist global, da brauchen Sie weltweit viele Verträge.“, sagte er.

Ein Problem der Musikindustrie sei auch gewesen, dass sie ihre Händler vernachlässigt habe. „Keiner kauft, weil Sie einen schönen Verlag haben, Konsumenten kaufen die Leistungen eines Künstlers“, so Renner. Dafür brauche es die Vermittlung durch den Handel.

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