Brüssel: Kartellstrafe vom Tisch / Börsenverein damit „reicher“

Wie am Wochenende den Medien zu entnehmen ist, ist die derzeitige Kompromisslösung bis zum Inkrafttreten des neuen Preisbindungsgesetzes (1.Oktober) jetzt auch von Brüssel akzeptiert – und der Börsenverein damit eine Million Mark „reicher“ – in der Höhe hatte man angeblich schon eine Rückstellung für zu erwartende Kartellstrafen rückstellen müssen. Alels vom Tisch jetzt: Die EU-Kommission erlaubt die Buchpreisbindung in Deutschland, aber erst nach einigen Zugeständnissen unserer Branche: Der Verkauf von Büchern im Internet ist davon nicht betroffen.

Wie gemeldet wird, habe der Börsenverein die Einstellung des Bußgeldverfahrens „mit Befriedigung und Erleichterung“ zur Kenntnis genommen. Der mit der Kommission gefundene Kompromiss sei ein wesentlicher Beitrag zur Aufrechterhaltung einer stabilen Buchpreisbindung in Deutschland. „Wir freuen uns, dass die jahrelangen Auseinandersetzungen der deutschen Buchbranche mit Brüssel in zufrieden stellender Weise beendet werden konnten“, sagte der Vorsteher des Börsenvereins, Dieter Schormann.Mehr: www.rp-online.de/news/kultur/2002-0322/buchpreisbindung.html

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