Nochmal Schulbuch: Landesverband Niedersachsen mit eigener Korrektur der dpa-Falschmeldung vom 7.4.

Zwar hatte BuchMarkt-Online bereits am 7.4. gemeldet, dass sich in die dpa-Meldung vom selben Tag zum Thema „Preisbindung beim Schulbuch“ Fehler eingeschlichen hatten [mehr…].

Angelika Busch, Geschäftsführerin des Landesverbandes Niedersachsen, verweist jedoch noch einmal explizit darauf, dass es bei diesem Thema keine bundeseinheitliche Regelung gibt, wie bisher kursierende Meldungen Glauben machen. Für Niedersachsen macht sie die Regelung in einer Richtigstellung deutlich, die auch auf der Homepage des Landesverbandes nachzulesen ist: http://www.buchhandel-niedersachsen.de/

Carsten Tergast

Hier der Wortlaut der Richtigstellung des LV Niedersachsen:

– Im Schulbuch gibt es keine Bundesregelung zum Schulbuchgeschäft. Vielmehr hat beinahe jedes Bundesland eine eigene Regelung.
Die dpa-Meldung ist falsch.

– Falsch ist, dass es in irgendeinem Bundesland eine Regelung gäbe, die den Eltern den Kauf von Schulbüchern mit Nachlass gestattet.
Richtig ist, dass Schulbücher, die zum Eigentum der öffentlichen Hand angeschafft werden, in Niedersachsen einen Nachlass von 12 Prozent erhalten. Und zwar jetzt ganzjährig bei einem Auftragsvolumen von über 10 Stück Bücher eines Titels oder mehr als 50 Büchern.
Die Bestellung muss nachweislich direkt von der Schule kommen.

– Falsch ist, dass die Verlage die Schulbuchrabatte gewähren.
Richtig ist: Die Rabatte werden von den Buchhandlungen gewährt. Er liefert, berechnet und rabattiert die Bücher.

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