Spatenstich in Frankfurt am Main

Juergen Boos, Karlheinz Bührmann, Alexander
Skipis, Petra Roth, Gottfried Honnefelder,
Ronald Schild (v.l.)

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, begrüßte heute Mittag viele Gäste auf dem Areal des künftigen Standorts der Börsenvereinsgruppe und stellte fest: „Ihre Anwesenheit ist ein klares Bekenntnis zum Buch“.

„Früher stand hier das Haus des Handwerks“, erinnerte Oberbürgermeisterin Petra Roth zu Beginn ihrer Ansprache. Mit dem Bau des neuen Domizils der Börsenvereinsgruppe kehrt das Buch in das geistige Dreieck Römer – Dom – Paulskirche ein; eine richtige und wichtige Entwicklung, für die aufgrund umfangreicher und zahlreicher Gesetzeswerke die Kreativität der Verwaltung notwendig war. Ihren Anteil an diesem Weg beschreibt Petra Roth mit den Worten: „Ich war ganz heiß darauf, dass wir dieses Haus der Stadt Frankfurt dem Börsenverein zur Verfügung stellen können.“ Sie hoffe, dass mit Fertigstellung des neuen Gebäudes viele Großereignisse Frankfurts Kulturlandschaft bereichern werden.

„Das ist heute fürwahr eine historische Veranstaltung“, äußerte der Vorsteher des Börsenvereins, Prof. Dr. Gottfried Honnefelder. Geist, Wissen und Kultur können im besten Fall das künftige Haus bestimmen. Es soll nicht nur Arbeitsräume für die etwa 300 Mitarbeiter von Börsenverein, Ausstellungs- und Messe GmbH (AuM) und MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH bieten, sondern auch den Bürgern offen stehen. Lesungen, Tagungen, ein von Star-Köchin Sarah Wiener geführtes Restaurant werden sicherlich viele Besucher anziehen.

Das gemeinsame Interesse an Büchern ist ein guter Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, urteilte Prof. Dr. Ernst Ulrich Scheffler vom beauftragten Architekturbüro Scheffler & Partner, das als Gewinner der Wettbewerbe hervorgegangen war. Das Projekt zwischen Braubachstraße und Berliner Straße ist eine Herausforderung, denn drei denkmalgeschützte Häuser müssen einbezogen werden. Neue Bauteile werden diese Häuser miteinander verbinden, ohne die städtebauliche Struktur zu verändern. Ein großzügiger, begrünter Innenhof wird entstehen, der Innenausbau der Häuser in der Braubachstraße aus den 1920er Jahren wird so vorgenommen, dass sowohl der Denkmalschutz als auch der Komfort für die künftigen Nutzer gewährt werden.

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten wird im November 2011 gerechnet, die Börsenvereinsgruppe investiert in das Vorhaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

JF

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