Sortimentsschwerpunkte Anabel-Teilnehmer melden drei Prozent mehr Umsatz im internen eBuch-Vergleich

Seit ca. drei Monaten ist das Anabel-Projekt der Buchhändler-Genossenschaft eBuch in der Umsetzungsphase. Das erste Feedback war für die eBuch mehr als zufriedenstellend.

Nach etlichen Anfragen auf der Buchmesse hat die Buchhändler-Genossenschaft nun ihr eBuch-Datenarchiv ausgewertet, zwei Gruppen von hochpräzisen Datenlieferanten zusammengestellt und deren Umsätze in den Monaten Juli, August & September jeweils 2003 und 2004 miteinander verglichen.

Dabei wurden Faktoren, die das Ergebnis zu Gunsten von Anabel hätten verfälschen können (wie z.B. die Fächenverdoppelung bei einer Anabel-Buchhandlung) vom Panel ausgeschlossen. Ebenso wurde Schulbuch komplett herausgenommen, da sich hier von Jahr zu Jahr die Bedingungen und Umsätze stark verändern, ebenso alle Non-Books etc.. Untersucht wurde somit nur das klassische und als solches identifizierbare Buch.

Ergebnis: Augehend von einer Umsatzentwicklung von –4,6 Prozent im klassischen Sortimentsbuchhandel gegenüber September 2003 (Branchen-Monitor-Buch) verzeichneten die nicht an Anabel teilnehmenden Buchhändler der eBuch ein Minus von –3,87 Prozent kumuliert in den Monaten Juli, August und September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Diejenigen Sortimenter allerdings, die sich am Anabel-Projekt beteiligen, kamen lediglich auf ein kleines Minus von 0,83 Prozent, allein die Differenz zu den anderen Mitgliedern der Genossenschaft beträgt also ca. drei Prozent.

Damit scheint sich nun auch an ganz konkreten Zahlen nachweisbar der Sinn des Anabel-Projektes zu erschließen, nachdem ja bereits im letzen Jahr Testläufe erstaunliche Resultate erwarten ließen.

Mehr zu Anabel unter http://www.ebuch.de

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