Erste Bilder: Grauert in Düsseldorf von Kunden fast „überrannt“

Punktgenau wie angekündigt [mehr…] ist die fast 1000 qm große Bahnhofsbuchhandlung Grauert im Düsseldorfer Hauptbahnhof vor einigen Wochen schon an den Start gegangen. Aber vorhin hat Götz Grauert seinen Geschäftsfreunden erstmals den Laden gezeigt.

Und das nicht ohne Stolz auf das Ergebnis – und voller Freude über den bisherigen Erfolg: „Wir sind von den Kunden fast überrannt worden; wir mussten sofort neue Leute einstellen.“ Den grünen Hauscocktail, im Selbstversuch vom Bauherr vorher getestet, erklärte der so: „Grün ist nicht nur unsere Hausfarbe, grün ist auch die Hoffnung: Im nächsten Jahr ist Grauert 40 Jahre Mieter im Bahnhof. Und wir hoffen auf weitere 40 erfolgreiche Jahre“.

Die Zeichen dafür stehen gut: Mag sich die Buchhandlung mit ihren fast 1000 qm Verkaufsfläche auf einer Ebene („wo gibt es das sonst im Bahnhofsbuchhandel“) auch von der Stadt her nur ganz bescheiden von aussen durch die grünen Fensterflächen des Bahhnhofs zeigen; im Inneren des Gebäudes (das aus den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts stammt) ist die Buchhandlung unübersehbarer und magnetisch wirkender Anziehungspunkt geworden, dazu ist es wirklich eine echte Buchhandlung, mit durchaus vielfältigem und buchhändlerischen Angebot geworden. Verantwortlich für das innenarchitektonische Konzept waren Stephan Brübach und seine Frau Simone Jäger, die es verstanden haben, das alte Bauwerk behutsam der heutigen Zeit anzupassen – mit eigens entwickelten Lampentürmen, die im Laden stehen, weil die Decke zu hoch dafür ist; mit luftigen „Clouds“ über dem RP-ServiceCenter, das Gast in der Mitte des Ladens ist. Und geschickter Lichtführung, die das Licht vom drüber liegenden Bahnsteig Gleis 1 in den Laden fallen lässt.

Es wird nicht lange dauern, bis sich das auch in der Stadt herumspricht.

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