Sortimentsschwerpunkte Branchenmonitor Buch: „Mit einem Minus in den Sommer“

Der Branchen Monitor Buch hat wieder die Zahlen für den Juli veröffentlicht. Die nackten Daten: Vertriebswege Sortiment , Warenhaus , E-Commerce (nur Barumsätze, gesamt)
Umsatzveränderung Juni 2008 gegenüber Juni 2007: – 1,6 %
Umsatzveränderung 2008 gegenüber Vorjahr: + 1,6 %

Vertriebsweg Sortiment allein:
Veränderung Barumsatz Juni 2008 gegenüber Juni 2007: – 3,6 %
Veränderung Barumsatz 2008 gegenüber Vorjahr: – 0,9 %

Der Kommentar: Im Juni mussten die Vertriebswege Sortiment, Warenhaus und E-Commerce einen Umsatzverlust von 1,6 Prozent hinnehmen. Auf das erste Halbjahr 2008 hochgerechnet bleibt es dennoch im Buchmarkt in den Hauptvertriebswegen bei einem Umsatzplus von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Sortiment lag der (Bar-)Umsatz im Juni dagegen deutlich unter dem Vorjahresniveau. Gegenüber Juni 2007 ist hier ein Minus von 3,6 Prozent aufgelaufen. Kumuliert weisen die Monate Januar bis Juni 2008 für das Sortiment einen Umsatzrückgang von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Einzig positiv war der Rechnungsumsatz, der im Juni ein leichtes Plus von 1,1 Prozent zeigte.

Der generelle Negativtrend im Juni zeigt sich auch bei den Editionsformen. Taschenbücher erlitten einen Umsatzrückgang von 6,8 Prozent, Hörbücher einen Verlust von 5,9 Prozent. Ein geringes Umsatzplus von 0,8 Prozent konnten nur Hardcover verzeichnen.

Auch die einzelnen Warengruppen verbuchten größtenteils Umsatzeinbußen. Lediglich die Warengruppen Belletristik (plus 0,9 Prozent), Kinder- und Jugendbücher (plus 0,2 Prozent) sowie Sachbuch (plus 1,1 Prozent) konnten jeweils eine schwarze Null schreiben. Deutliche Umsatzrückgänge mussten vor allem in den Bereichen Reise (minus 18,1 Prozent) sowie Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft (minus 11,5 Prozent) und Ratgeber (minus 8,5 Prozent) akzeptiert werden. Aber auch Bücher aus den Warengruppen Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik (minus 7 Prozent) sowie Geisteswissenschaften, Kunst und Musik (minus 1,9 Prozent) konnten ihr Umsatzniveau aus dem Juni 2007 nicht halten

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.