Die Reisebuchhandlung Schropp in Berlin Schöneberg muss umziehen

Regine Kiepert

Die schlechten Nachrichten reißen wohl nicht ab: Die Reisebuchhandlung Schropp muss ihren Laden in der Potsdamer Straße Ende Oktober räumen, meldet heute der Berliner „Tagesspiegel“.

Nach Starick in Mitte [mehr…] muss damit eine weitere Traditionsbuchhandlung der Stadt ihre Räume verlassen.

Bei Schropp läuft der Mietvertrag aus. Das Haus ist zwangsversteigert worden. Nun sei ein Hotel geplant, so Regine Kiepert, die auf der Suche nach einem neuen Standort ist. „Ein zentral gelegenes und bezahlbares Domizil fand sich bislang nicht, eine erhoffte Alternative in der Uhlandstraße geht für fast den doppelten Preis an eine Spielhölle“, heißt es im Tagesspiegel.

Dennoch, auch nach der Besichtigung Dutzender ungeeigneter Objekte steht für Regine Kiepert fest, dass es weitergeht. Der Umzug sei an einem Wochenende zu schaffen, werde aber rund 100 000 Euro kosten, was Kredite nötig mache. „Wir müssen also hinterher mehr erwirtschaften, um den Kredit zurückzuzahlen“, sagte sie dem „Tagesspiegel“.

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