Ehemaliges Kiepert-Gebäude erhält neue Zukunft – „3 – 4 Anwärter für Buchhandels-Nutzung“

Rund 26 Millionen Euro investiert die Hühne Immobilien GmbH in die Sanierung des ehemaligen Kiepert-Hauses am Berliner Ernst-Reuter-Platz. Seit der Fertigstellung im Jahr 1956 und bis Herbst 2002 war das denkmalgeschützte Gebäude als Hauptstandort der Buchhandlung Kiepert bekannt, nun bekommt es den Namen „Haus Hardenberg“. Die „Revitalisierung“ solle noch in diesem Jahr abgeschlossen sein, sagte Geschäftsführer Matthias Hühne (im Bild links, daneben Architekt Karl-Heinz Winkens) auf einer heute anberaumten Pressekonferenz. Die neuen Mieter stehen noch nicht endgültig fest, doch sollen künftig eine diversifizierte Einzelhandelsnutzung und Dienstleistungen das Gebäude prägen. Die Nachfrage aus verschiedenen Branchen nach den Geschäftsräumen sei groß, so Hühne. Dennoch sei es ihm ein persönliches Anliegen, an diesem Standort wieder eine Buchhandlung zu etablieren, allerdings mit deutlich kleinerer Fläche als die ursprüngliche Kiepert-Größe von über 4000 qm. Derzeit verhandele er mit drei Buchhandlungen, eine vierte befinde sich in „Abwarteposition“. Mit aller Wahrscheinlichkeit werde es an diesem Standort aber nur eine – möglichst vielseitige – Buchhandlung geben, eine „verkleinerte Variante von Kiepert“. Das Moderne Antiquariat, bisher Mieter in dem Gebäude, werde ausziehen, während L & P Musics und Balzac Coffee voraussichtlich bleiben. Die Neueröffnung ist für November geplant.
Margit Lesemann

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