Erfa-Gruppe protestiert gegen KNO, Heyne, BI – und die Ablehnung einer Anzeige fürs Börsenblatt

„Lassen Sie sich weiter schröpfen?“, fragt die Erfa-Gruppe Britta Schwarzner im Anleser einer Anzeige, die sie im Börsenblatt schalten wollte. Gegenstand ihres Protestes sind KNO („der Ihnen Geld abnehmen möchte, weil er Ihre Kunden künftig direkt beliefern möchte“), Heyne bzw. Christian Strasser („der die Grisham-Lizenz an den Club verscherbeln musste, damit der uns die Wurst vom Brot nehmen kann“) und BI („der seine Brockhaus-CD wie sauer Bier an Hinz und Kunz verkauft hat und uns jetzt als teurer Jakob vor unseren Kunden dastehen lässt“). Darunter steht: „Lassen Sie sich das alles gefallen? Das fragen die Mitglieder der Erfa-Gruppe Britta Schwarzner“.
Der zu den Mitgliedern zählende BuchMarkt-Kolunmist Klaus Deichmann: „Das Börsenblatt verwehrte uns, diesen Text in einer ¼-seitigen Anzeige zu veröffentlichen. Dr.Sprang (Anm. d. Red: BV-Justitiar): >Unzumutbar<. Wir finden das nach wie vor nicht. Denn es ist nun wirklich unglaublich, was da mit uns gemacht wird.“ Deichmann hat sich auch mit einem Fax an den Börsenvereinsvorsteher Dieter Schormann gewandt. Darin heißt es unter anderem: „Wir denken, dass das (die Ablehnung der Anzeige) nicht das letzte Wort sein kann, wenn derartige Dinge passieren und uns Sortimentern von allen möglichen Seiten an die Karre gefahren wird. Dann muss unser Verbandsorgan in der Lage sein, dem Unwillen einer großen Anzahl von Mitgliedern als Sprachrohr zu dienen. Wir alle hoffen auf Ihre umgehende Intervention.“

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