E-Commerce: Seminare von Schäffer Poeschel/Metzler und Erich Schmidt Verlag haben begeistert

Seminarteilnehmer beim Erich Schmidt Verlag
mit Sibylle Böhler (li. 2. v.u.)…

„Was erwarten Fachkunden im E-Commerce?“ Die Frage bewegt die Fachbuchhändler offensichtlich. Insgesamt 46 von ihnen haben an drei Seminaren teilgenommen, die die Verlage Erich Schmidt und Schäffer Poeschel / Metzler dieser Frage gewidmet haben und deren letztes heute noch stattfindet.

Die Seminare zu Marketing und Vertrieb digitaler Fachinformationen waren schnell ausgebucht und fanden wieder jeweils an beiden Standorten in Berlin (ESV) und Stuttgart (Schäffer Poeschel/Metzler) statt. „Von Anbeginn lag der Fokus auf digitalen Produktangeboten – und so ist es auch noch heute“, berichtet ESV-Vertriebschefin Sibylle Böhler.
Böhler konnte an Hand zahlreicher Daten zeigen, dass sich immer mehr Kunden und Leser auf Online-Informationen verlassen und diese auch nach Feierabend nutzen. Entsprechend viele Fragen hatten die Buchhändler mitgebracht: Sie reichten von mehr Fachkundenkenntnis, über angemessene Honorierung und ein Mehr an Produkttransparenz bis hin zu erfolgreichen Verkaufsstrategien für digitale Produkte. In Arbeitsgruppen wurde dann eine kundenorientierte Werbestrategie und Angebotsstellung erarbeitet.

… und bei Schäffer Poeschel/Metzler mit Michael Schmid (u.l.)

Die Einheiten zur Frage, wie man neue Fachkunden gewinnt und bestehende hält, begannen mit einer ausführlichen Marktanalyse und gaben Hinweise zu den Möglichkeiten der Marktbearbeitung ein. Michael Schmid, Marketingleitung Schäffer-Poeschel / Metzler Verlag konnte zeigen, „dass sich die Märkte dynamisch entwickeln“ und ein Aufholbedarf im Buchhandel besteht. Während Schäffer Poeschel bei Fortsetzungen einen Umsatzanteil von 40-45 Prozent aufweise, hat der Fachbuchhandel einen Umsatzanteil zwischen 60 und 90 Prozent. Doch bei den digitalen Angeboten sieht es anders aus: Der Anteil elektronischer Medien am Umsatz habe bei den Stuttgartern inzwischen einen Anteil von 10 Prozent erreicht, während der Fachbuchhandel noch bei 0,6 Prozent liege.

Schmid freute sich über das gute Klima unter den Sortimentern, das zu einem regen Austausch führte, wie man den Verkauf digitaler Produkte bereits praktisch im Sortiment umsetzt und dazu, wie nach neuen Möglichkeiten einer Kundenbegeisterung gesucht werden kann. Dabei spielten insbesondere der eigene Internetauftritt der Sortimenter und die Produktpräsentationen vor Ort in der Zielgruppe eine große Rolle.

Beifall und Aussagen wie „ich komme nächstes Jahr wieder“ bzw. „ich bin hier, weil mir jemand gesagt hat, diese Seminare sind klasse“ waren die Reaktionen. „Sie zeigen den Bedarf der Sortimenter nach Informationen rund um das digitale Produktangebot und die am eCommerce teilnehmenden Fachkunden“, resümiert Böhler am Ende der Veranstaltung, bei dem auch das Menschliche nicht zu kurz kam. Seit 1994 bieten die beiden Verlagshäuser die Fortbildung für Buchhändler an.

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