AUB meldet sich wieder mit ihren zentralen Zielen

Heute hat sich die AUB e.V. wieder mit einer Veröffentlichung an „alle Kolleginnen und Kollegen aus dem Unabhängigen Sortiment“ gewandt. Darin werden die zentralen Anliegen und Ziele der AUB vorgestellt.

Dazu geht es der Gruppierung um zwei Ziele, die Sprecher Haretwig Bögeholz noch einmal präzisiert:

„Die Hauptversammlung des Börsenvereins 2009 hatte zwei wesentliche Anträge von AUB e.V. angenommen:
1. Die Durchführung einer Zukunftstudie, die dem Unabhängigen Sortiment Entscheidungsgrundlagen für strategische Weichenstellungen an die Hand geben soll. Diese Studie wurde mit 55 teilnehmenden Buchhandlungen gerade begonnen.
2. Die Einsetzung einer Arbeitsgruppe, die die Bestimmungen von § 6,1 des Buchpreisbindungsgesetzes konkretisieren soll. Diese Arbeitsgruppe ist tätig, sowohl angemessene als auch rechtsfeste Formulierungen zu erarbeiten.

Nach diesen wichtigen Impulsen wird AUB e.V. bei der Hauptversammlung des Börsenvereins am 11. Juni 2010 in Berlin zwei Anträge stellen, einer befasst sich mit der Berufsausbildung, der andere mit den Schulbuchkonditionen. Die Anträge lauten wie folgt:
1. Der Börsenverein wird beauftragt zu prüfen, wie die Bereitschaft der Buchhandlungen zur Ausbildung zum/r Buchhändler/in erhöht werden kann. Es soll bei nachgewiesenem Bedarf eine finanzielle Förderung aus Mitteln des Börsenvereins stattfinden und Förderung aus Mitteln Dritter eruiert werden. Die bisherigen Erleichterungen bei der Ausbildungsberechtigung sollen geprüft und wieder eingeführt werden.

2. Der Börsenverein wird beauftragt zu prüfen, ob die derzeit geltenden Konditionenmodelle der Schulbuchverlage den Branchenregularien entsprechen oder möglicherweise sittenwidrig sind.
Begründung: Bei zu gewährenden Nachlässen an die Schulträger von bis zu 15 Prozent erbringen Schulbuchumsätze in vielen Buchhandlungen nicht nur keine Deckungsbeiträge, sie stellen womöglich eine unzulässige Subventionierung der Schulbuchverlage durch die Buchhandlungen dar.

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