„Lesetipp“ Abenteuer Buchhandel: Vor 200 Jahren starb ein Buchhändler für die Meinungsfreiheit – jetzt mit Leserbrief

Weil er ein Buch in seinem Sortiment hatte, das er aus Nürnberg von einem unbekanntem Autor bezogen hatte. Weil ein übereifriger Polizist in Augsburg das Vorhandensein des Buches im Sortiment den französischen Besatzern meldete. Und weil Napoleon ohne lange Untersuchungen den Tod verlangte, starb der Buchhändler Johann Philipp Palm im Kugelhagel des Exekutionskommandos.

Das Sonntagsblatt in Bayern erinnert an einen Sortimenter, der ungewollt zum Helden wurde. Dem Buchhändler gewidmet sind heute ein Denkmal und ein Preis für Meinungsfreiheit. Ein Lesetipp aus Zeiten als das Buchhändlerdasein noch ein gefährlicher Job war.

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Dazu schreibt uns Christoph Büsche aus Münster:

Hallo Buchmarkt-Team,

mit grosser Freude habe ich den Lesetipp entdeckt. Ihr habt leider vergessen das Buch zum Tipp zu erwähnen:

ZurMühlen, Bernt T. von: Napoleons Justizmord am deutschen Buchhändler Johann Philipp Palm, 2003, ISBN 3-934054-16-1

Das Buch ist nämlich neben, oder sollte ich sagen trotz seiner historischen Präzision sehr unterhaltsam geschrieben.

– Vielen Dank –

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