LGBuch: Klausurtagung mit neuen Empfehlungen an den Vorstand / Mehr verpflichtende Elemente

Am Wochenende hat sich die LG Buch zur Klausurtagung in der Nähe von Kassel zusammengefunden. Pressevertreter waren nicht zugelassen. Nun lässt sie doch einiges verlauten, was dort passierte. Zugegen waren wohl auch Vorstandsvertreter des AUB e.V. Das Treffen endete mit stimmigen Konzeptempfehlungen an den Aufsichtsrat.

„Der Wandel in der Branche bewegt die LG Buch, ihr Konzept zu überdenken und zu aktualisieren. Darum die Klausurtagung, aus der wir nun mit positiven Signalen nach Innen und Außen hervorgehen“, sagte Rolf Sudendorf, geschäftsführender Vorstand der LG Buch, nach der Klausurtagung vom 28. bis 30. September 2007 in Romrod/Alsfeld.

Eingeläutet wurde die Klausurtagung mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Abend des 28. September 2007. Hier diskutierten Sabine Kahl, Marketing- und Vertriebsleiterin des blv, Dorothea Redeker, Expertin für Kooperationen im Buchhandel, Hartwig Bögeholz, Vorsitzender des AUB e.V., Hartmut Fröhlich, Vorstand der INTERSPORT, Norbert Pfarr, Vorstand der Assima, und Reiner Gollenstede, Aufsichtsratsvorsitzender der LG Buch. Lob erhielt die Genossenschaft von Sabine Kahl für ihr Konzept der Leistungsgruppe, jedoch wurden die Mitglieder der LG Buch zu mehr Geschlossenheit aufgerufen. Unter den Zuhörern war auch Jochen Mende, Geschäftsführer der Prolit Verlagsauslieferung, der zu bedenken gab, dass die LG Buch gemessen an ihrem Gesamtumsatz die vierte Kraft in der Buchhandelsbranche ist und das auch stärker einsetzen müsste.

Die Ergebnisse und Meinungen der Podiumsdiskussion flossen in die Klausurtagung mit ein. Mit besonderer Begeisterung nahmen die anwesenden Mitglieder den ausführlichen Vortrag von Norbert Pfarr, Vorstand der Assima Verbundgruppe, die in der Lederwarenbranche agiert, am 29. September auf. Die detaillierten Ergebnisse der Klausurtagung (u.a. forderten die Mitglieder mehr verpflichtende Elemente für die Buchhandlungen einzuführen und bestehende erfolgreiche Konzepte z.B. die gemeinschaftliche Werbung und gemeinschaftliche Aktionen besser zu vernetzen) werden nun dem Aufsichtsrat am 11. Oktober vorgelegt, der dann über das weitere Vorgehen entscheidet.

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