Libro-Abverkauf startet am 27. Dezember – 14 Filialen müssen schließen

Am 27. Dezember beginnt in den 14 Schließungsfilialen der im Konkurs befindlichen Buch- und Medienhandelskette Libro der Abverkauf, der vom US-Liquidationsprofi Gordon Brothers abgewickelt wird, meldet heute der „Standard“. Die Mehrheit der rund 1.500 Libro-Mitarbeiter werden, wie berichtet, von der vom Masseverwalter Günther Viehböck gegründeten Libro Nuevo GmbH per 2. Januar zu ähnlichen Bedingungen übernommen. Zu Einbußen werde es lediglich bei höheren Einkommen kommen, hieß es seitens der Belegschaftsvertretung.
Von den nicht übernommenen Filialen sind drei in Wien und zwar die Standorte in Ottakring (Thaliastraße 152), in Floridsdorf (Ignaz-Köckstraße 39) und in Donaustadt (Gewerbepark Stadlau). In Niederösterreich werden zwei Filialen in Baden (Breyerstraße 1 und Breyerstaße 9 BPS) und eine in Wr. Neustadt (EKZ Fischerpark) geschlossen. In Oberösterreich wird eine Filiale in Linz (Wienerstraße 46) stillgelegt. Nicht übernommen werden weiters vier Standorte in Salzburg, davon zwei in der Stadt Salzburg (alter Markt 111 und Alpenbachstraße 114) eine in Schwarzbach (Salzburger Straße) und eine in Wals (Airportcenter EKZ). In der Steiermark werden die Standorte Deutschlandsberg (Hauptplatz) und Trieben (Hauptplatz) aufgelassen. In Kärnten ist die Filiale in Villach (Nikolaigasse 8) betroffen.
Die verbleibenden 202 Filialen, die in die Libro Nuevo eingebracht werden, sollen dann mit der zur Unternehmensgruppe des Industriellen Josef Taus gehörenden Book4U zusammengeführt werden. Geschäftsführer dieser Firma sind Werner Weber und Taus-Schwiegersohn Martin Waldhäusl.
Die Mitarbeiter wurden bundesweit in Betriebsversammlungen, die bis Freitag laufen, informiert.

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