Jeff Bezos kritisiert Google-Settlement / E-Books erreichen 35 Prozent des Umsatzes bei Amazon

Amazon-CEO-Chef Jeff Bezos kritisierte auf der Wired Business Conference das “Google Settlement“, indem er sagte, „dieses müsse überarbeitet werden“, berichtet bookseller.com.

Konkretisieren wollte er seine Vorstellungen allerdings nicht: „Wir haben eine klare Meinung zu diesem Thema, die ich jedoch nicht veröffentlichen werde.“ Dem Wall Street Journal gegenüber äußerte er: „Es ist sicherlich nicht richtig, wenn man eine ganze Reihe von Urheberrechten verletzt und dafür auch noch einen Preis bekommt. Es ist unglaublich, was da gerade läuft.“

Mit dem „Settlement“ will Google und Vertreter von Autoren und Verlagen im vorigen Jahr einen dreijährigen Rechtsstreit beenden.

Darüber hinaus hat Bezos bekannt gegeben, dass in den USA 300.000 Titel für den Kindle wie auch als physikalische Kopie verfügbar seien. Die Verkäufe für Kindle lägen bei 35% vom Gesamtverkauf. „Intern sind wir verblüfft und überrascht über diese Statistik.“ Er fügte hinzu: „Mir sind die Mängel eines physikalischen Buches nie aufgefallen, weil ich daran gewöhnt bin. Aber man kann keine Seite mit nur einer Hand blättern und das Buch schließt sich selbst immer im falschen Moment und es ist schwer. Es hat zwar eine tolle 500-jährige Geschichte und ist eine erfolgreiche Technologie. Aber ist ist Zeit für eine Veränderung.“

EK

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