Volltextsuche-Online: Nutzungsvertrag liegt in neuer Version vor

Der Vertrag für die Nutzung der Plattform Volltextsuche-Online (VTO) liegt ab sofort in einer überarbeiteten Version vor. Die MVB reagiert damit auf Nachfragen und Anregungen, die von Verlagen geäußert wurden. „Es ist uns wichtig, auf die Wünsche der teilnehmenden Verlage einzugehen und einen Vertrag vorzulegen, der ohne juristische Bedenken unterschrieben werden kann“, sagt Ronald Schild, Geschäftsführer der MVB. Der Vertragstext wurde von der MVB in Zusammenarbeit mit der Rechtsabteilung des Börsenvereins und dem Verleger-Ausschuss sowie einzelnen Verlagen überarbeitet.

In der neuen Vertragsversion wird hervorgehoben, dass die Teilnehmer von VTO zur Nutzung der Plattform berechtigt, nicht aber verpflichtet sind. Enger gefasst wurde die Einräumung von Rechten an die MVB, indem ein missverständlicher Passus komplett gestrichen wurde (§ 3 Abs. 5 b des alten Vertrages). Die MVB verpflichtet sich im neuen Vertrag zudem, technisch sicher zu stellen, dass die eingestellten Titel ausschließlich im vom Verlag vorgegebenen Umfang angezeigt werden, und alle dem jeweiligen Stand der Technik entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, damit der in die Plattform eingestellte Content gegen unerlaubten Zugriff geschützt wird.

Verlage, die bereits einen VTO-Nutzungsvertrag mit der MVB abgeschlossen haben, können frei wählen, ob sie es bei der ursprünglichen Vereinbarung belassen oder zu der neuen Vertragsversion wechseln wollen. Die neue Version ist abrufbar unter www.volltextsuche-online.de.

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