Zoomer.de am Ende

Internetportale in der Krise? Wie es heißt, scheint die Verlagsgruppe Holtzbrinck Ende Februar ihre Nachrichtenseite „Zoomer.de“, für das sogar Star Ulrich Wickert seinen Namen hergab, aufzugeben.

Damit ist das Portal nicht einmal ein Jahr alt geworden [mehr…]. Auch Umstrukturierungen haben nichts geholfen [mehr…]. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage wollen sich die Stuttgarter auf ihre Kernmarken konzentrieren, statt das Portal mit kostspieligen Marketing-Maßnahmen voranzubringen, vermutet kress.de. „Der Druck auf den Anzeigenmärkten, der in den letzten Monaten erheblich zugenommen hat, stellt auf absehbare Zeit die ökonomischen Erfolgsaussichten in Frage“, heißt es.

Ein Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter sei in Vorbereitung. Noch im Dezember 2008 hatte sich „Zoomer.de“ eine komplett überarbeitete Optik zugunsten einer größeren Übersichtlichkeit gegönnt. Doch im selben Monat büßte das Nachrichtenportal 2,90 Mio Visits ein und landete bei 1,73 Mio Visits. Eine Trendwende im Januar war nicht in Sicht.

Geschäftsführer Peter Neumann begründet im kress-Interview den Einbruch mit dem vorübergehenden Verzicht auf Marketingmaßnahmen während der Restrukturierung. Das Angebot sei aus eigener Kraft noch nicht groß genug, um den Traffic ungestützt zu halten.

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