Osiander und Mayersche setzen ab 1. April umweltfreundliche Tüten ein

Osiander und Mayersche stellen zum 1. April ihr System für Tüten und Taschen um: Alle Plastiktüten werden nach und nach auf ein recyceltes PET-Material umgestellt. Die beiden Unternehmen reagieren damit nicht nur auf die neue EU-Richtlinie, sondern wissen sich einig mit den Verbrauchern: „Laut einer GFK-Studie befürworten 85% der Deutschen eine Gebührenpflicht bei Plastiktüten.“

Derzeit verbraucht der Durchschnittsbürger in Deutschland 71 Plastiktüten pro Jahr. Eine Plastiktüte wird meist nur einmal für im Schnitt 30 Minuten genutzt, es kann aber bis zu 400 Jahre dauern, bis sie vollständig zersetzt ist.

Das Konzept der beiden Firmen: Sowohl die Mayersche als auch Osiander werden Tüten nur noch kostenpflichtig ausgeben. Als Alternative zur Plastiktüte wird ein Mehrwegbeutel eingeführt, ebenfalls aus PET-Material. Hierbei handelt es sich laut Info „um eine hochwertige Einkaufstasche. Sollte diese einmal kaputt gehen, können Kundinnen und Kunden sie gerne in den jeweiligen Buchhandlungen gegen eine Neue umtauschen.“

Beide Unternehmen bieten „bewusst keine Papiertüten als Alternative zur Plastiktüte an. In der Herstellung werden so viele umweltschädigende Stoffe eingesetzt, dass die Ökobilanz nicht besser ist als die der Plastiktüte. Zudem wird fast doppelt so viel Energie zur Herstellung benötigt. Lediglich eine einfache Papiertüte ohne Henkel wird bei Bedarf kostenlos zum Schutz/Einwickeln der Bücher mitgegeben. „

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