Osiander wächst auf rd. 60 Mio Umsatz – und will persönlicher werden

Früher als in den Vorjahren hat die Osiander-Gruppe in diesem Jahr ihre (erfolgreiche) Jahresbilanz gemeldet – eindeutig als Signal gegen die Hiobsbotschaften aus Augsburg. Sichtlich der Grund: Wenn von einer „Krise im Buchhandel“ geredet wird, dann meinen die Medien in der Regel die Ketten und nicht die inhabergeführten Buchhandlungen. Zu denen zählt sich auch die Osiander-Gruppe, die inziwischen vom Umsatz her aber auch schon auf Platz vier im Ranking der „Großen“ geklettert ist.

2013 konnte Osiander der Umsatz um 11 Prozent auf insgesamt 60 Mllionen Euro steigern; flächenbereinigt waren das immer noch drei Prozent. Ziele jetzt für 2014: Die Läden, die trotz 33 % Zuwachs im Online-Geschäft mit 85% den Hauptanteil des Umsatzes von Osiander machen, bleiben nach wie vor das Kerngeschäft und sollen nachhaltig gestärkt werden.

Dies betrifft vor allem Investitionen in Licht (LED), Möblierung und Aufenthaltsqualität und „eine sehr gute personelle Besetzung mit Buchhändlern“. Christian Riethmüller: „Die Buchhandlungen und Buchhändler von Osiander sollen ein Ort der Begenung sein, mit hoher Aufenthaltsqualität, Überraschung, Emotionen und interessanten Begegnungen, die Lust aufs Lesen und aufs Einkaufen machen.“ Um das den Kunden auch deutlich zu machen, will Osiander „persönlicher werden“: Die Tübinger Firma Storymaker hat im Sommer 2013 ein neues Kommunikationskonzept mit dem Slogan „Persönlicher werden auf allen Kanälen“ erstellt, das Osiander in diesem Jahr umsetzen will.

Kernbereich ist dabei unter anderem ein Fotoprojekt : Der Tübinger Fotograf Steffen Sixt fotografiert alle Osiander-Mitarbeiter professionell als Models, um diese in den Läden und im E-Commerce für Mitarbeitertipps zu nutzen und durch die Hochwertigkeit die Bedeutung der Mitarbeiter hervorzuheben.

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