Zürich: Buchhandlung Romanica schließt

Wieder sind zu hohe Mietforderungen ein Grund. In Zürich schließt die Buchhandlung Romanica, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Die auf ausländische Literatur spezialisierte Buchhandlung blickt auf eine 66-jährige Tradition zurück. Nächstes Jahr hätte die Miete um 30 Prozent steigen sollen.

Diese Forderung kam jetzt noch zu allgemeinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den romanischen Ländern hinzu, die auch die Buchhandlung am Limmatquai trifft. Das betrifft unter anderem auch den Wechselkurs zwischen Euro und Franken, der spanische und portugiesische Bücher „zu den teuersten Büchern in ganz Europa gemacht“ hätten. Zudem befindet sich Leiter Fredi Barth wie auch weitere Mitarbeiter kurz vor dem Ruhestand. Auch findet sich bis jetzt niemand, der die Buchhandlung am anderen Standort wieder aufbauen wollte. Mit der Schließung müssen sich zwei Mitarbeiter neue Stellen suchen. Auch in Hamburg sind zuletzt zwei Buchhandlungen wegen zu hoher Mietforderungen ins Straucheln geraten.

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