Buchmessen Buchmesse-Sonderedition mit über 2.800 digitalen Ausstellern und 60 Live-Veranstaltungen

Soeben ist die virtuelle Pressekonferenz zur 72. Frankfurter Buchmesse zu Ende gegangen. Pressesprecherin Kathrin Grün, Buchmesse-Direktor Juergen Boos, Katja Böhne, Marketing und Kommunikation, Lars Birken-Bertsch, Director Business Development DACH, Petra Kappler, Bookfest digital, Tina Bernhard, Bookfest, und Stefanie von Beoeczy, Projektleitung Konferenzen und Fachprogramme, stellten das Programm der Buchmesse-Sonderausgabe vor.

„Die Buchbranche ist resilient, das Buch soll auch in der Messe-Sonderedition gefeiert werden“, stellte Juergen Boos zunächst fest. Mehr als 2.800 Aussteller aus 89 Ländern, darunter auch Buchhändler, haben sich digital registriert, über 800 Aussteller davon kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sicher werde sich die Zahl bis zum Messebeginn noch erhöhen.

Die Messe wird live in der Frankfurter Festhalle von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und dem Autor David Grossman eröffnet, natürlich ist der Messestart auch online zu verfolgen.

Katja Böhne verwies auf die Aktion Signal of Hope. Dazu wird das maritime Flaggenalphabet genutzt, die Kampagne startet heute.

Über die mehr als 60 Veranstaltungen auf der Buchmessebühne in der Festhalle informierte Lars Birken-Bertsch. Zu diesen Veranstaltungen in verschiedenen Formaten können 450 Gäste kommen. Darüber hinaus gibt es in Frankfurt das Bookfest, die Veranstaltungsreihe Open Books, den Literaturbahnhof und zahlreiche weitere Events rund um das Buch.

Über das Bookfest sprach Tina Bernhard. 77 Veranstaltungen mit 55 Verlagen und 119 Autoren sind in 35 Locations geplant, darunter gibt es auch Angebote für Kinder. Neu sind die Büchertische mit 13 Buchhandlungen. „Natürlich achten wir auf die Hygieneregeln, haben Plexiglaswände aufgestellt und sorgen für den nötigen Abstand“, unterstrich Bernhard. Für die Teilnahme an der Veranstaltungen ist eine Registrierung vorab notwendig.

Erstmals findet eine digitale Version des Bookfestes statt, erläuterte Petra Kappler. Über 800 Beiträge sind dazu von Verlagen eingereicht worden. Ab 17. Oktober gibt es ab 10 Uhr auf zwei Kanälen ein unterschiedliches Programm, an dem man sich zum Teil auch selbst mit beteiligen kann.

Stefanie von Beoeczy sprach über Frankfurt Conference und das Fachprogramm. Beides findet vom 12. bis zum 15. Oktober komplett digital statt, eine Registrierung ist erforderlich.

Kathrin Grün ergänzte das Programm und sprach über die digitalen Veranstaltungen von Litprom, darunter gibt es auch ein Symposium.

Ob all die Formate erfolgreich sind, wird sich nach der Frankfurter Buchmesse zeigen. Jetzt schon ist sicher, dass viele digitale Events auch nach der Messe weiter abrufbar sind und damit ein weltweites Publikum erreichen können.

Der eigentlich in diesem Jahr geplante Ehrengast Kanada wird zwar nicht so wie gedacht teilnehmen, aber mit 25 virtuellen Veranstaltungen von sich reden machen. Außerdem ist eine Ausstellung im Frankfurter Kunstverein vorgesehen; am 25. September wird Jeremy Shaw – Phase Shiftung Index eröffnet und kann bis zum 24. Januar besucht werden – ganz real.

JF

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