Vom 30. September bis zum 2. Oktober Das Programm vom Comicfestival Hamburg

Am Wochenende vom 30. September bis zum 2. Oktober findet das Comicfestival Hamburg statt. Im 16. Jahr hat das Festival wieder ein spannendes Programm zusammengestellt.

Stargast, inkl. großer Ausstellung, ist die französische Comickünstlerin Catherine Meurisse, deren Bücher im Hamburger Carlsen-Verlag erscheinen.  Meurisse hat Jahre lang für Charlie Hebdo gezeichnet und geschrieben – sie wurde mit ihrer autobiografischen Graphic Novel Die Leichtigkeit weltbekannt, in der sie den islamistischen Anschlag von 2015 und die psychischen Folgen auf sie und die anderen Überleben verarbeitet hat. 2022 erschien von ihr Nami und das Meer, eine Comic-Ode an die japanische Kunst und Literatur.

Weitere Ausstellungs-Highlights: 
– Der Hamburger Künstler Luka Lenzin, der in seiner aktuellen Graphic Novel Nadel und Folie über den Alltag in derHamburger Drogenhilfeerzählt.
– Die Hamburger Künstlerin Birgit Weyhe, die 2022 sowohl mit dem Lessing-Stipendium der Stadt Hamburg als auch mit dem „Max und Moritz“-Preis als „Beste Comickünstlerin des Jahres“ prämiert wurde. Ausstellung zum aktuellen Buch Rude Girl
– Ebenfalls aus Hamburg: In sieben Jahren Arbeit entstand das neue Buch von Marijpol – Hort, eine faszinierende Erzählung über Mutter/Elternschaft, Freundschaft und körperliche Selbstbestimmung.
– Der Berliner Zeichner Nino Bulling, der dieses Jahr als einer der wenigen Comickünstler überhaupt auf der documenta ausgestellt wurde. Ausstellung in HH zum aktuellen Buch Abfackeln
– Und auch ein tolles Thema: Madame Choi und die Monster. Die Graphic Novel von Patrick Spät und Sheree Domingo erzählt von zwei Filmemacher*innen, die in den 1970ern von Kim Jong-Il nach Nord-Korea entführt wurden und gezwungen wurden, dort Filme zu drehen. Der Comic nach einem wahren Fall erscheint als Premiere zum Comicfestival HH und kriegt ebenfalls eine Ausstellung.

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