Der alle zwei Jahre vergebene Preis gilt als eine der wichtigsten internationalen Auszeichnungen in dieser Literatur-Sparte Der Hans Christian Andersen-Preis geht an die Schweizer Illustratorin Albertine Zullo und US-Autorin Jacqueline Woodsen

Albertine

Der diesjährige Hans-Christian-Andersen-Preis für Kinder- und Jugendliteratur geht an die US-Autorin Jacqueline Woodson und die Schweizer Illustratorin Albertine Zullo. Das gab die Jury des Board on Books for Young People (IBBY) am Montag bekannt. Der alle zwei Jahre vergebene Preis gilt als eine der wichtigsten internationalen Auszeichnungen in dieser Literatur-Sparte.

Alle zwei Jahre verleiht IBBY die Hans Christian Andersen–Preise an eine lebende Autorin oder einen lebenden Autor und an eine lebende Illustratorin oder an einen lebenden Illustrator, deren Gesamtwerke einen nachhhaltigen Beitrag zur Kinder- und Jugendliteratur geleistet haben.

Jacqueline Woodsen

Woodsons Bücher (Brown Girl Dreaming) seien geprägt von einer lyrischen Sprache, kraftvollen Charakteren und vermittelten ein bleibendes Gefühl der Hoffnung, begründete die Jury. Die Dialoge seien auf den Punkt geschrieben, die Geschichten roh und frisch und die Enden befriedigten den Leser. Die 57-Jährige hatte 2018 bereits den mit 520.000 Euro dotierten Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis bekommen.

Albertine schaffe als Illustratorin Bücher, die vielseitige Interpretationen zulassen. Ihre mit feinster Präzision gezeichneten Illustrationen seien überaus lebendig und voller Humor, so die Begründung der Jury.

Albertine, Jahrgang 1967, erhielt für ihre Illustrationen bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen. Sie unterrichtet an der Kunsthochschule in Genf, wo sie mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Germano Zullo, lebt. Das neue gemeinsame Werk, Roberto & Gélatine, wird im Frühjahrsprogramm 2021 des Aladin Verlags erscheinen.

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