Personalia Ex-Suhrkamp Verleger Günter Berg nach Hamburg zu HoCa / Thorsten Ahrend im Schlepptau?

Langsam sickert durch, wohin sich Günter Berg verändern wird: Wenn unsere Infos stimmen (das ist sichtlich auch der Infostand von SZ-Journalist I. Mangold), dann wechselt er zu einem Verlag, der laut Zeit-Redakteurin Iris Radisch „lediglich ein Verlag mittlerer Güte“ ist… Aber daran könnte ja dann der profilierte Ex-Suhrkamp-Verleger was ändern.

Dass er es kann, hat er in der Frankfurter Lindenstraße über 14 Jahre lang ausreichend bewiesen – nicht umsonst hatte ihn ja Siegfried Unseld zu seinem Nachfolger bestallt. Gehen musste er, als die Unseld-Witwe Ulla Berkéwicz selbst das Regiment in Frankfurt übernahm [mehr…]. Berg war im Januar 2000 von Unseld zum Suhrkamp-Geschäftsführer, im November 2000 zum Verlagsleiter von Suhrkamp und Insel berufen worden. Am 25. November 2003 kam dann die Trennung „in gegenseitigem Einvernehmen“. Seit Anfang des Jahres ist Berg frei für neue Aufgaben.

Spekulieren kann man jetzt natürlich auch darüber, wohin Thorsten Ahrend, einer der profiliertesten Suhrkamp-Lektoren, der zu seiner Zeit bei Reclam Leipzig mit „Schlafes Bruder“ einen der größten deutschen Literaturerfolge „machte“, gehen wird: Der hat ja, wie wir als erste gemeldet hatten, [mehr…] auch bei Suhrkamp das Handtuch geworfen. Und da Berg und Ahrend bekannter maßen gut miteinander können, würde ein Wechsel nach Hamburg Sinn machen, weil die beiden gemeinsam sicher noch mehr Wirkung entfalten könnten. Wir bleiben dran und versuchen, ein Interview mit Günter Berg zu bekommen.

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