Buchmessen FAZ mit Autoren-Offensive für Frankfurt und Literaturbeilage schon am Samstag / Hier die Themen und Bücher der Beilage

Am Stand der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) werden in diesem Jahr währen der Buchmesse die F.A.Z.-Redakteure mehr als 60 bekannte Autorinnen und Autoren und ihre Werke vor stelen. Mit dabei sind auch zwei Nominierte des diesjährigen Deutschen Buchpreises: Philipp Winkler und Bodo Kirchhoff.

Sie präsentieren im Gespräch mit Andreas Platthaus und Rose-Maria Gropp ihre neuesten Romane. Zudem sind unter anderem Terézia Mora, Sibylle Lewitscharoff, Wilhelm Genazino, Wigald Boning, Margriet de Moor, Volker Reiche, Raoul Schrott und Patrizia Gucci in Halle 3.1., Stand D 106 zu Gast. Eine Übersicht aller F.A.Z.-Termine finden Sie unter www.faz.net/faz-programm.

Die 20 seitige Literaturbeilage der F.A.Z. erscheint schon am Samstag und eröffnet mit „Null K“, dem neuen Roman des amerikanischen Altmeisters Don DeLillo . Amerika ist einer der Schwerpunkte der Beilage, denn auch die Essays von Joan Didion und die nachgelassenen Erzählungen von Richard Yates zeigen das Land, auf das wir derzeit alle starren, von seinen kritischsten Seiten. Ebenso scharf sieht Hilary Mantel im „Spiegel einer Familie“ auf das Großbritannien der siebziger und achtziger Jahre, das sie in ihren zwei ersten Romanen zum Gegenstand gemacht hat, die nun erstmals auf Deutsch erschienen sind.

Die deutsche Literatur ist mit einem ihrer ältesten Meisterwerke vertreten: Wolfram von Eschenbachs „Parzival“ in neuer Übersetzung. Und mit den neuen Romanen von Marlene Streeruwitz, Thomas Meinicke, Frank Schulz, Lyrik von Björn Kuhligk und Ulrike Almut Sandig wird ebenso rezensiert wie Raoul Schrotts naturgeschichtliches Epos „Erste Erde“.

Die französische Literatur ist durch Mathias Ènard mit seinem preisgekrönten Roman „Kompass und Anne Garrétas „Sphinx“ ebenso Teil der Beilage wie Bora Cosics Erinnerungsband an seine Jahre in Belgrad. Aus Argentinien kommt eine junge Autorin: Pola Oloixarac, aus Albanien ein alter Bekannter: Ismail Kadare. Hans Sarkowiczs Materialsendung über den per Rundfunk geleisteten Widerstand gegen Hitler repräsentiert die Hörbücher, unter der rezensierten Kinder- und Jugendliteratur sind Bilderbücher von Nikolaus Heidelbach und Peter Schössow, das neue Buch von Tamar Bach und ein Roman über den Dschihad. Die Sachbücher widmen sich drei neuen Luther-Biographien, besichtigen mit Yvonne Hofstetter die antidemokratischen Umtriebe der Internetindustrie und mit Gilles Kepel den französischen Dschihadismus. Besprochen wird Timothy Garton Ashs Versuch, die Prinzipien der Kommunikation im Internetzeitalter zu definieren, sowie Hans-Dieter Lantermanns Blick in die Seele der radikalisierten Deutschen. Tom Hollands Kriminalgeschichte des römischen Kaisertums wird ebenso wie John Eliot Gardiners großes Buch über Johann Sebastian Bach und Wolfgang Kemps Essay über den Oligarchen einer kritischen Würdigung unterzogen. Schließlich fragt Pierre Rosanvallon, wie künftig gut regiert werden kann, und die Philosophen Hannah Arendt und Günther Anders wechseln Briefe.

Die Redaktion von FAZ.NET veröffentlicht die wichtigsten Hintergrundberichte, den Veranstaltungskalender, Rezensionen und Interviews zur Buchmesse unter www.faz.net/buchmesse.

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