"Die Formulierung, dass die Frankfurter Buchmesse ,gemeinsam mit anderen Veranstaltungen zu einem neuen Frankfurter Kreativfestival zusammengefasst werden soll', ist falsch" „Frankfurter Buchmesse bleibt eigenständige Veranstaltung“

Die Frankfurter Buchmesse veröffentlicht heute eine Richtigstellung zu einem Beitrag aus der Regionalausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von gestern, demzufolge die Frankfurter Buchmesse Teil eines großen Kreativfestivals werden soll, in dem auch eine Vereinigung mit Messen aus dem Bereich Games oder der Musikmesse stattfinde. Wir zitieren im Wortlaut:

„Vereinbarungen dieser Art gibt es jedenfalls seitens der Frankfurter Buchmesse nicht.

Die Frankfurter Buchmesse als weltgrößte Veranstaltung ihrer Art ist die relevanteste Bücherschau mit internationalem Rechte- und Lizenzhandel und Präsentation der Novitäten der gesamten internationalen Literaturwelt.

Mit rund 7.000 Ausstellern und über 300.000 Besucherinnen und Besuchern im vergangenen Jahr und mit rund 500.000 präsentierten internationalen Novitäten jährlich ist die Frankfurter Buchmesse das literarische und kulturpolitische Ereignis des Jahres. Die Formulierung, dass die Frankfurter Buchmesse ,gemeinsam mit anderen Veranstaltungen zu einem neuen Frankfurter Kreativfestival zusammengefasst werden soll‘, ist falsch.

Das schließt allerdings Konferenzformate, die den Austausch mit den benachbarten Kreativbranchen fördern, nicht aus. So können wechselseitige Impulse gesetzt werden, um in einer Welt, in der die Grenzen zwischen den Medien zunehmend verschwimmen, neue Formate, Geschäftsmodelle oder auch Kooperationen zu entwerfen.

Mit THE ARTS+ hat die Frankfurter Buchmesse seit inzwischen fünf Jahren ein solches Format aufgebaut, das als Schnittstelle zwischen den verschiedenen Branchen funktioniert und die Zusammenarbeit und damit die Erweiterung des Geschäfts für die Buchbranche vorantreibt.

Dies hat aber nichts zu tun mit Berichten, die eine Vereinigung dieser Branchen zu einem Kreativfestival andeuten.

Die Frankfurter Buchmesse wird Anfang Juli in einem virtuellen Pressegespräch über den Zuschnitt der Frankfurter Buchmesse 2020 informieren – das betrifft sowohl die physischen als auch die digitalen Angebote der diesjährigen Corona-bedingten Sonderedition der Buchmesse.“

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