Bertelsmann AG vor Umbau? Das wohl, aber klares Dementi, dass Random House-Chef Peter Olson geht (AKTUALISIERTE FASSUNG)

Soeben erfahren wir, dass in den USA kolportiert wird, Random House-Chef Peter Olson werde gehen und sich selbständig machen – was (Stand 16.30) hart und bestimmt vom Bertelsmann Sprecher Andreas Grafemeyer dementiert wird („so abwegig, dass man eigentlich nicht mal drauf eingehen müsse“)

Was bleibt ist, was schon länger spekuliert wird und auch Thema im kommenden BuchMarkt-Heft in der K&T-Kolumne ist: Die Bertelsmann AG steht wohl vor einem deutlichen Umbau, wie auch das „Handelsblatt“ in der Folge des Ausscheidens von Dr. Ewald Walgenbach heute berichtet [mehr…]:

Auf der heutigen Vorstandssitzung soll bereits über die Neuordnung des Bereichs mit einem Jahresumsatz von zuletzt 2,7 Mrd. Euro diskutiert werden. Am Freitag dann wird der Aufsichtsrat zusammenkommen. Geplant sei eine Verschlankung: Der Konzernbereich DirectGroup mit seinen Buch-, Musik- und DVD-Clubs sowie Buchhandlungen in 24 Ländern soll zerlegt werden, wie Vorstandskreise dem „Handelsblatt“ bestätigten und wie auch wir vermuten.

Vorstandschef Gunter Thielen und sein designierter Nachfolger Hartmut Ostrowski trieben den Umbau massiv voran, schreibt das Blatt. Eine neue Strategie für den gesamten Konzern soll Mitte Dezember vorgestellt werden. Dann versammelt Bertelsmann sämtliche Spitzenmanager in Berlin zu einem zweitägigen Treffen.

„Nutznießer der Neuordnungen könnte insbesondere der Mediendienstleister Arvato sein, zu dem die Buchlogistiktochter Vereinigte Verlags-Auslieferung (VVA) gehört. Die verlegerischen Aktivitäten der Direct Group könnte die Buchtochter Random House übernehmen. Random House, der weltgrößte Buchverlagskonzern, ist bisher noch die kleinste Konzernsparte bei Bertelsmann“, so das Handelsblatt.

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