Bertelsmann setzt positive Entwicklung im ersten Quartal fort

Bertelsmann hat sein operatives Ergebnis im ersten Quartal 2005 erneut gesteigert. Das Operating EBIT stieg auf 159 Mio. € nach 111 Mio. € in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Neben der positiven Entwicklung des operativen Geschäfts hat dazu die Vollkonsolidierung des französischen TV-Senders M6 mit 25 Mio. € beigetragen. Der Umsatz blieb mit 3,8 Mrd. € (Vorjahr: 3,8 Mrd. €) stabil; bereinigt um Wechselkurs- und Portfolioeffekte verzeichnete Bertelsmann ein Wachstum in Höhe von 1,5 Prozent. Für das Gesamtjahr erwartet Bertelsmann weiterhin eine Umsatz- und Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2004.

Der Jahresüberschuss vor Fremdanteilen betrug 58 Mio. € (Vorjahr: 39 Mio. €). Positiv haben sich das gestiegene operative Ergebnis und ein geringerer Zinsaufwand ausgewirkt. Restrukturierungsaufwendungen, insbesondere bei dem Musik-Joint-Venture Sony BMG, haben den Jahresüberschuss dagegen mit 30 Mio. € negativ beeinflusst. Der Jahresüberschuss nach Fremdanteilen verbesserte sich leicht von 31 Mio. € auf 33 Mio. €.

Investiert wurden im ersten Quartal 200 Mio. € (Vorjahr: 234 Mio. €). Die wirtschaftlichen Finanzschulden lagen zum 31. März 2005 bei 2,9 Mrd. € (31. Dezember 2004: 2,6 Mrd. €). Dieser Anstieg im Vergleich zum Jahresende 2004 ist im Wesentlichen saisonal bedingt. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf 77.081 (31. Dezember 2004: 76.266).

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