Bertelsmann-Stiftung auf Sparkurs

Europas größter Medienkonzern, Bertelsmann, verordnet seiner Stiftung einen harten Sparkurs, berichtet heute das Handelsblatt. Künftig werde die jährliche Dividende deutlich niedriger ausfallen, aus der sich die Stiftung speist, heißt es.

Nur noch 70 Mio. Euro stünden nächstes Jahr als Budget zur Verfügung, bislang waren es 80 Mio. Euro. „Niemand hat erwartet, dass uns die Finanzkrise nicht trifft“, hieß es gestern bei der Gütersloher Denkfabrik.

Stiftungschef Gunter Thielen verkündete zudem einen Einstellungsstopp. Frei werdende Stellen würden nicht besetzt, befristete Arbeitsverträge nicht verlängert, teilte der ehemalige Bertelsmann-Chef mit. Alle 16 Programme sollen aber fortgeführt werden. Die Stiftung beschäftigt derzeit 285 Vollzeitkräfte.

Nach Einschätzung der Bertelsmann-Matriarchin Liz Mohn werde die Finanzkrise drei Jahre dauern.

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