Bücher bei Douglas (Thalia): Weiter auf Wachstumskurs / Ausbau der Marktführerschaft von Thalia oberste Priorität / Prognosen für Konzernergebnis wegen unklarem Verbraucherverhalten schwierig

Die neuesten Zahlen aus der heutigen Hauptversammlung von Douglas:
Der Geschäftsbereich Bücher (Thalia/Jäggi/Stauffacher/Amadeus) erzielte im ersten Tertial Umsätze in Höhe von 99 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 22,0 Prozent (flächenbereinigt -4,3 Prozent). In Deutschland erzielten die 81 Thalia-Buchhandlungen trotz der negativen Branchenentwicklung mit 69 Millionen Euro ein Umsatzplus von 7,9 Prozent (flächenbereinigt -3,3 Prozent). Dazu haben auch die im Herbst 2002 übernommenen Buchhandlungen in Erlangen, Jena und Berlin beigetragen.

Die Umsätze der neun Buchhandlungen Jäggi/Stauffacher in der Schweiz lagen mit 15 Millionen Euro um 9,9 Prozent unter dem Vorjahreswert (flächenbereinigt -8,0 Prozent). Auch im Buchbereich wirkte sich die äußerst schwierige gesamtwirtschaftliche Situation in der Schweiz negativ aus. Die zum 1. Oktober 2002 erworbenen 17 österreichischen Amadeus-Buchhandlungen steuerten per Ende April einen Umsatz von 15 Millionen Euro zum Gesamtumsatz des Buchbereiches bei.

Ziele des Konzerns für Michael Busch, den Bereichsvorstand Buch (Foto): Im Buchbereich stehen die Etablierung von Thalia als nationale Marke sowie der Ausbau der Marktführerschaft im deutschsprachigen Raum ganz oben auf der Prioritätenskala. In der Schweiz werden im Herbst zwei neue Buchhandlungen eröffnet. In Österreich werden die Amadeus-Buchhandlungen modernisiert. Darüber hinaus soll die Kooperation mit dem Internethändler buch.de ausgebaut werden.

Angesichts des unklaren Verbraucherverhaltens – insbesondere im deutschen Einzelhandel – sind seriöse Prognosen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung nur schwer möglich. Dennoch geht der Vorstand davon aus, dass der DOUGLAS-Konzern im Kalenderjahr 2003 bei Umsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit das Vorjahresniveau erreichen kann. Sobald sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nachhaltig verbessern und die Konjunktur wieder anspringt, sollten die Tochtergesellschaften davon überproportional profitieren.

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