Egmont fährt Rekordgewinn ein

Die Kopenhagener Egmont erzielte 2003 einen Vorsteuer-Gewinn von 59 Mio. EUR, der Zuwachs gegenüber Vorjahr beträgt 50% bzw. 20 Mio. EUR. Die Eigenkapitalrendite lag bei 24% – diese Eckzahlen hat die Gruppe jetzt bekannt gegeben.

Der Umsatz ist mit 1.107 Mio. EUR gegenüber Vorjahr um 93 Mio. EUR (8%) gesunken. Dies erklärt sich aus Wechselkurs-Schwankungen, aus der Stillegung verlustbringender Aktivitäten und aus gesunkenen Verkäufen im Bereich Spiele-Konsolen, wo im Vorjahr noch neue Modelle und sinkende Preise hohe Absätze erzielten.

Der Gewinnzuwachs ist Ausdruck umfassender Verbesserungen im Kerngeschäft.

Steffen Kragh, Präsident und CEO, kommentiert: „Wir haben uns im Jahr 2003 ganz auf die Verbesserung unserer Rentabilität konzentriert und haben jetzt wieder eine gute Basis für künftiges Wachstum. Der Eigenkapitalanteil ist innerhalb von zwei Jahren um 21% auf 35% gestiegen. Dieser Zuwachs ebnet den Weg zu neuen Investitionen und der Entwicklung der Egmont-Unternehmen in den kommenden Jahren – ob im Bereich Magazine, Bücher oder bewegte Bilder“.

Im deutschsprachigen Raum ist Egmont mit seinen Verlagen Egmont Ehapa, Egmont Franz Schneider, Egmont Horizont und Egmont vgs verlagsgesellschaft aktiv und rangiert auf der aktuellen „Buchreport“- Liste der 100 größten Verlage auf Platz 22.

Die deutschen Verlage, koordiniert durch die Egmont Holding GmbH, gehören zum Geschäftsbereich Egmont International, der von Frank Knau geführt wird.

Der Geschäftsbereich Egmont International veröffentlicht Bücher und Zeitschriften in unterschiedlichsten Kategorien und Formaten in 18 Ländern außerhalb von Skandinavien. Viele dieser Publikationen konnten 2003 wachsende Auflagen verzeichnen. Der Grund liegt im Wesentlichen in einer verstärkten redaktionellen Ausrichtung auf zielgruppengerechte Inhalte und auf der Intensivierung von Marketing-Aktivitäten.

Des weiteren konzentrierte sich Egmont International darauf, durch Optimierung oder Verkauf verlustreicher Einheiten wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. Der Unternehmensbereich hat sich dadurch nun eine solide Basis für zukünftiges Wachstum geschaffen.

Der Umsatz betrug 2003 EUR 252 Mio. (2002: EUR 266 Mio.).
Der EBIT betrug 2003 EUR 4 Mio. (2002: EUR -22 Mio.).

Inhaber der Egmont Group ist die dänische Egmont Foundation. Im Jahr 2003 flossen 4 Mio. EUR in die karitativen Aktivitäten der Egmont Foundation in Kopenhagen. Seit 1920 widmet sich die Stiftung der Verbesserung sozialer und kultureller Lebensumstände von Kindern durch unterschiedlichste medizinische und pädagogische Förderprojekte.

Gleichzeitig wurde das neue Logo der Firmengruppe vorgestellt. Im Zuge des neuen Brandings erhalten auch die deutschen Egmont-Verlage neue Firmenlogos (siehe oben).

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