Kann die Familie Mohn Bertelsmann-Börsengang noch verhindern? Vorkaufsrecht an Frère-Anteil bekannt geworden

Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Bezug auf einen Handelsblatt-Bericht schreibt, hat die Familie Mohn offensichtlich nun doch eine Möglichkeit gefunden, den von ihr ungeliebten Börsengang des Bertelsmann-Konzerns zu verhindern.

Den Berichten zufolge verfügt die Eigentümerfamilie über ein Vorkaufsrecht für den 25,1-prozentigen Anteil des belgischen Milliardärs Albert Frère am Konzern. Dessen Finanzholding Groupe Bruxelles Lambert (GBL) habe den Mohns vertraglich 30 Tage für einen Rückkauf der Aktien eingeräumt, sobald Frère einen Börsengang verlange. Der Miteigentümer hat dies bereits im Alleingang für das kommende Jahr angekündigt. Die Mohns wollen das verhindern. Die Familie hält – teils direkt, teils über die Bertelsmann Stiftung – die übrigen knapp 75 Prozent der Anteile an dem Gütersloher Konzern.

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