ver.di warnt vor neuen Einschnitten bei Weltbild

Die Gewerkschaft ver.di warnt vor neuen Einschnitten bei der Verlagsgruppe Weltbild. „Im Kern sehe der neue Plan des Investors ‚eine weitere Schrumpfung’ vor“, berichtet die Augsburger Allgemeine.

ver.di-Betriebsgruppensprecher Timm Boßmann sagte dem Blatt: „Seit Oktober entwickelt sich Weltbild in die katastrophal falsche Richtung.“ Die neuen Pläne sollen deutlich vom Sanierungskonzept „Weltbild 2.0“ ab, das Roland Berger erstellt hatte. Gewerkschaftsangaben zufolge sind rund 200 Stellen bedroht.

Zudem sollen sich Investor Walter Droege und Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz „entfremdet haben“, wie die Zeitung erfahren hat. Geiwitz habe immer das Berger-Konzept präferiert, das Droege nun nicht mehr mittrage. In die neuen Pläne der Geschäftsführung sei Geiwitz im Vorfeld nicht eingeweiht worden, berichtet die Gewerkschaft.

Insolvenzverwalter Geiwitz ließ mitteilen, dass die Geschäftsführung mit Droege ein eigenes Konzept entwickle. Dies muß jedoch nicht bedeuten, dass das Konzept „Weltbild 2.0“ nicht zum Erfolg führen könnte. Es wird also weiter spekuliert werden.

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