Weltbild: „Die Gesellschafter bemühen sich um eine Lösung für den Fortbestand des Unternehmens“

Die Unsicherheiten über die Zukunft von Weltbild [mehr…] waren Anlass für eine Gesellschafterversammlung der Verlagsgruppe Weltbild GmbH, die heute stattgefunden hat.

Dazu erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Generalvikar Prälat DDr. Peter Beer:
„Die Gesellschafter haben sich intensiv und differenziert mit der aktuellen Problemlage um die Verlagsgruppe Weltbild GmbH beschäftigt. Sie haben sich über die Situation von der Geschäftsführung, dem Aufsichtsrat und externen Sachverständigen berichten lassen. Die Gesellschafter bemühen sich um eine Lösung für den Fortbestand des Unternehmens. Entsprechende Schritte und ein Zeitplan sind besprochen worden. Der Aufsichtsrat ist beauftragt, die Schritte und den Zeitplan umzusetzen. Die Gesellschafter sind sich der Verantwortung bewusst, die sie zusammen mit dem Unternehmen gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben.“

Carel Halff, Vorsitzender der Weltbild-Geschäftsführung: „Das sind für Weltbild und seine Mitarbeiter gute Nachrichten, hierüber freuen wir uns sehr. Das Unternehmen begrüßt diese Entscheidung und dankt den Gesellschaftern auch im Namen der Mitarbeiter.“ Anfang der Woche hatte sich der Weltbild-Betriebsrat mit einem offenen Brief an die kirchlichen Eigentümer gewandt und appelliert, „das Schicksal vieler Hunderter Menschen mit ihren Angehörigen in eine positive Richtung zu führen“ [mehr…].

Zum Hintergrund hier ein Bericht in der Süddeutschen Zeitung über das Zögern der Bischöfe, Weltbild zu verkaufen. Demnach stammte die Idee von Kardinal Marx, Weltbild in eine Stiftung zu überführen. Das ist bis heute nicht geschehen, offensichtlich konnte er seine seine Kölner Amtsbrüder nicht überzeugen.

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