Verlage Kraft Verlag übernimmt „Heidelberger Musterverträge“

Ab 2022 wird die Traditionsreihe „Heidelberger Musterverträge“ unter
der Marke des Kraft Verlags digital und im Print weitergeführt. Darauf einigten sich der die dfvMediengruppe als bisheriger Verlag mit Dr. Matthias Kraft.

Man mag es kaum glauben, aber seit ich digitale Produkte mache wünsche ich mir, die Heidelberger Musterverträge digital umzusetzen. Und das ist schon eine ziemlich lange Zeitmeint Dr. Matthias Kraft. Er ist Rechtsanwalt, sein Schwerpunkt liegt aber seit mehr als einem Vierteljahrhundert in der Digitalisierung von Produkten juristischer Fachverlage. Den eigenen Kraft Verlag gibt auch schon seit 2005, allerdings bisher mit einem sehr überschaubaren Programm.

In Zeiten von LegalTech haben digitale Vertragsmanagementsysteme einen echten Boom erfahren. „Es ist nicht der erste“, erinnert sich Kraft. „auch schon im vorherigen Jahrhundert gab es gute Konzepte und Entwicklungen.“ Er selbst habe sich bereits in seiner Dissertation mit dem Thema befasst. Aber nicht alle technischen Lösungen werden auch mit guten Inhalten gefüllt. „Die Reihe
HMV hat namhafte Autoren, solide Inhalte und wartet bereits als Druckwerk mit einem modernen Verkaufskonzept auf. Anstelle der großen Kompendien der Wettbewerber, wurden einzelne Verträge zu einem günstigen Preis angeboten. So sind eine individuelle und bedarfsgerechte Planung und Aktualisierung möglich. Das macht mir Hoffnung, diese Marke auch digital nochmals erfolgreich weiterzuentwickeln.


An Ideen mangelt es sicher nicht und es gibt viel zu tun. „Es ist kein Geheimnis, dass viele der kleinen Bände in die Jahre gekommen sind. Zunächst gilt es also, alte und neue Autoren und Autorinnen für die Sache zu begeistern. Wir wollen ihnen von Seiten des Verlages die bestmögliche Unterstützung und unser ganzes KnowHow bieten, um ein modernes Produkt zu gestalten. Ganz ohne Veränderungen wird es nicht gehen, aber es gilt, die Schwelle in die digitale Verwertung möglichst niedrig zu halten.Das klassische PrintProdukt soll dabei keinesfalls zu kurz kommen. Es gibt schon neue Entwürfe für die Umschläge. Die traditionellen Farben werden sich aber nicht ändern.

 

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