"Abmahnwelle von rechts" Links und Rowohlt setzen sich gegen Abmahnungen zur Wehr

Gegen das im Juni im Verlag Chr. Links erschienene Buch Völkische Landnahme – Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos von Andrea Röpke und Andreas Speit haben die beiden Autoren und der Verlag insgesamt zwölf Abmahnungen aus der Kölner Kanzlei 

Höcker erhalten.Darüber hinaus wurde Andrea Röpke für Äußerungen bei öffentlichen Präsentationen des Werkes dreimal abgemahnt“, sagt Verleger Christoph Links .

Auf  seinem Blog hat er seine Position ausführlich dargestellt. Er sieht darin System, das ihm Sorge mach: „Wertende kritische Einordnungen von Personen, die eigentlich durch die Meinungsfreiheit gedeckt sind, sollen auf diese Weise unterbunden werden. Wir haben die geforderten Unterlassungserklärungen nicht abgegeben, sondern stattdessen mit unseren Anwälten Peter Scheibe, Alexander Hoffmann und Johannes Eisenberg Schutzschriften erarbeitet und bei Gerichthinterlegt, in denen wir unsere Positionen begründen und belegen. Nun muss sich zeigen, ob es vor Gericht zu mündlichen Verhandlungen über die angedrohten Einstweiligen Verfügungen kommt und wie sich die Richter in jedem einzelnen Punkt positionieren werden.“ 

Auch  Rowohlt sieht sich derzeit „einer Abmahnwelle von rechts ausgesetzt“, wie das Online Magazin ÜBER MEDIEN heute enthüllt: Bei  Rowohlt geht es um das Buch „Das Netzwerk der Neuen Rechten“ der Zeit-Journalisten Christian Fuchs und Paul Middelhoff

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