Sie las einen dreiminütigen Auszug aus "Bleistiftherz" von Elin Hansson (Hummelburg Verlag) vor Lucie Mathias aus Rheinland-Pfalz gewinnt Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels 2021

Die Siegerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs: Lucie Mathias

Deutschlands beste Vorleserin 2021 ist Lucie Mathias, 12 Jahre, Gymnasium am Römerkastell, Bad Kreuznach. Sie setzte sich heute beim Bundesfinale des 62. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels gegen die 15 anderen Sieger*innen der Landeswettbewerbe durch. Sie las einen dreiminütigen Auszug aus Bleistiftherz von Elin Hansson (Hummelburg Verlag) vor.

Das Finale fand beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) in Berlin statt und wurde als Livesendung über die Online-Kanäle der ARD, von KiKA, des rbb und des Vorlesewettbewerbs gestreamt. Eine Aufzeichnung des Finales ist weiterhin unter www.vorlesewettbewerb.de/finale und ein Jahr lang in der ARD Mediathek unter www.ardmediathek.de/ard/kinderfamilie abrufbar.

Durch die Pandemie reichten die Schülersieger*innen ihre Vorleseparts ab den Regionalentscheiden per Video über ein Portal des Vorlesewettbewerbs ein. Beim Bundesfinale am 1. Oktober 2021 lasen die Kinder nun erstmals seit den Schulentscheiden wieder live und vor Ort.

Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, sagt: „Ich gratuliere ganz herzlich der diesjährigen Siegerin und möchte allen Teilnehmer*innen des Vorlesewettbewerbs für ihren wertvollen Beitrag dabei danken, die Freude am Lesen in die Welt zu tragen. Die Beschäftigung mit Geschichten fördert nicht nur Konzentration und Kreativität, sondern stärkt auch unser Einfühlungsvermögen. Schließlich sind Figuren in Kinder- und Jugendbüchern vielfältig und haben unterschiedliche Bedürfnisse. Regelmäßiges Lesen und Vorlesen können uns darin bestärken, umsichtig und mitfühlend mit unseren Mitmenschen umzugehen – gerade in der aktuellen Zeit eine besonders wertvolle Eigenschaft.“

 

Die 16 Teilnehmer*innen des Finales waren:

 

  • Emily Nagel, Heidelberg (Baden-Württemberg)
  • Sol Chung, Nürnberg (Bayern)
  • Helena Pietschmann, Berlin (Berlin)
  • Rosalie Schülke, Zeuthen (Brandenburg)
  • Thorge von Harten, Bremerhaven (Bremen)
  • Johanna Wood, Hamburg (Hamburg)
  • Ella Behnen, Wettenberg (Hessen)
  • Amélie Sophie Schmid, Siggelkow (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Minou Taghi-Khani, Neuenkirchen (Niedersachsen)
  • Sophia Gerlach, Oer-Erkenschwick (Nordrhein-Westfalen)
  • Lucie Mathias, Pfaffen-Schwabenheim (Rheinland-Pfalz)
  • Ava Dörr, Homburg (Saarland)
  • Sveja Kühne, Radebeul (Sachsen)
  • Ludger Seifert, Salzwedel (Sachsen-Anhalt)
  • Madita Kronewitz, Barkelsby (Schleswig-Holstein)
  • Alma Dehne, Gotha (Thüringen)

Alle Finalist*innen erhalten ein Medienpaket mit Büchern und einem Hörbuch. Die Bundessiegerin gewinnt zusätzlich den Wanderpokal, eine Lesung mit einem oder einer Jugendbuchautor*in an ihrer Schule sowie einen BücherScheck im Wert von 50 Euro. Sie wird zudem eingeladen, als Jurymitglied am Finale des nächsten Vorlesewettbewerbs teilzunehmen. Die Bibliothek der Schule der Bundessiegerin erhält zusätzlich eine Auswahl von ca. 40 aktuellen Kinder- und Jugendbüchern, darunter auch die Titel, aus denen die Landessieger*innen beim Bundesfinale vorgelesen haben.

Als einer von wenigen Wettbewerben fand der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels nun schon im zweiten Jahr trotz Pandemie statt. Seit den Regionalentscheiden reichten die Schülersieger*innen ihre Vorleseparts per Video über ein Portal des Vorlesewettbewerbs ein. Insgesamt wurden rund 4.600 Videos hochgeladen und über 650 regionale Veranstalter mit mehr als 2.500 Juror*innen wirkten digital am Wettbewerb mit.

 

 

 

 

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