Interaktive Formate wie Publikums-Chats mit Autorinnen und Autoren zur Buchmesse besonders beliebt Positive Bilanz für den digitalen Kultursommer von Bertelsmann

Bertelsmann zieht eine positive Bilanz seines digitalen Kultursommers. Das Konzept habe im Corona-Jahr 2020 Tausende Menschen mit Konzert-Streamings, einem digitalen Stummfilmfestival und live übertragenen Autoren-Talks angezogen, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Beliebt waren vor allem hybride und interaktive Formate wie Gespräche auf dem Blauen Sofa oder Publikums-Chats, die Bertelsmann während der Frankfurter Buchmesse mit bekannten Autorinnen und Autoren auf Facebook organisierte. Insgesamt erzielte der Kultursommer von Bertelsmann auf eigenen und Partnerkanälen eine erfreulich hohe Reichweite mit mehr als 400.000 Abrufen.

Karin Schlautmann, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Bertelsmann, erklärte: „Bertelsmann ist ein lebendiger Teil der Kreativwirtschaft, eine Heimat für Kreative und ein verlässlicher Partner im Kulturbetrieb. Es war uns wichtig, mit dem digitalen Kultursommer gerade in Zeiten Corona-bedingter Härten Präsenz zu zeigen. Mit unserer Initiative haben wir dem europäischen Musik- und Filmerbe, aber auch der Literatur und ihren Akteuren eine Bühne bereitet und zugleich ein breites Publikum erfreut. Unsere Botschaft ist klar: Wir stehen zu Kreativen und unseren Kulturpartnern, auch in schwierigen Zeiten.“ Bertelsmann werde seine Kulturformate unter der Dachmarke Culture@Bertelsmann auch weiterhin online erlebbar machen und um Präsenzveranstaltungen ergänzen, sobald dies wieder möglich sei, betonte Schlautmann. Den Anfang der digitalen Culture@Bertelsmann-Reihe machten im Juni und Juli Online-Aktivitäten des konzerneigenen Ricordi-Archivs in Mailand, und der August stand ganz im Zeichen des Stummfilmfestivals UFA Filmnächte, das aus gegebenem Anlass ausschließlich im Netz stattfand, statt wie sonst unter freiem Himmel auf der Berliner Museumsinsel.

Anne Weber beantwortet auf dem Facebook-Kanal von Bertelsmann Fragen aus dem Publikum (© Bertelsmann, Fotograf: Thomas Ecke)

Im Buchmesse-Monat Oktober drehte sich schließlich alles um Literatur und das Blaue Sofa: Die Partner Bertelsmann, ZDF, Deutschlandfunk Kultur und 3sat bauten das Möbelstück parallel zur digitalen Frankfurter Buchmesse kurzerhand in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz auf. Mit einem neuen hybriden Konzept empfingen sie dort unter Wahrung strenger Hygienevorschriften mehr als 60 Autorinnen und Autoren, die auf #DasBlaueSofaDigital ihre aktuellen Bücher vorstellten. Die Gespräche wurden drei Tage lang vom ZDF jeweils live übertragen und sind noch immer unter zdfkultur.de und das-blaue-sofa.de abrufbar. Sie wurden im Netz bisher fast 250.000 Mal aufgerufen. Die beteiligten Verlage zogen ein durchweg positives Fazit. „Das diesjährige ‚Blaue Sofa‘ war wie eine Frankfurter Buchmesse im Kleinformat“, fasste ein Vertreter des Siedler-Verlags die Stimmung zusammen.

Etliche Blaue-Sofa-Gäste wechselten nach den Talks noch auf den Facebook-Kanal von Bertelsmann und stellten sich dort Fragen aus dem Publikum, so etwa Christian Berkel, Campino, Richard David Precht, Düzen Tekkal und die diesjährige Buchpreisträgerin Anne Weber. Für die Autorinnen und Autoren war dies eine willkommene Gelegenheit, persönlich mit ihren Fans in Kontakt zu treten. „Ein sehr gutes Format, das trifft einen Nerv,“ freute sich etwa Christian Berkel, der sein Buch „Ada“ präsentiert hatte. „Ich fand es ganz toll, mit den Zuschauern reden zu können“, ergänzte er. Für Düzen Tekkal, Autorin von #GermanDream, war das Social-Media-Format „intensiv und emotional“.

Bertelsmann verzeichnete allein auf Facebook gut 42.000 Impressionen zum Blauen Sofa. Mehr als 43.000 Impressionen zählte zudem der eigene Instagram-Account des Blauen Sofas. Dort waren ab September Antworten von rund 200 Autorinnen und Autoren gepostet worden, die Bertelsmann zu ihren Büchern und Messeerwartungen befragt hatte.

 

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