Sie übernimmt von Uwe Carstensen S. Fischer Agentur für Film- und Fernsehen: Regine Eckel wird neue Geschäftsführerin

Regine Eckel (c) privat

Uwe Carstensen beendet zum Jahresende nach drei Jahrzehnten seine Tätigkeit für die S. Fischer Verlage und übergibt die Leitung der S. Fischer Agentur für Film- und Fernsehen an seine Stellvertreterin Regine Eckel. Ab 1990 war Carstensen Chef des traditionsreichen Theaterverlags bei S. Fischer, seit 2018 leitete er in Berlin die neugegründete S. Fischer Agentur für Film und Fernsehen.

 

Uwe Carstensen (c) privat

Das Erreichen der sogenannten Pensionsgrenze will Carstensen nicht als Rückzug in den Ruhestand ver-standen wissen: „Es war eine großartige Zeit mit wunderbaren, kreativen und genialen Menschen. Ich freue mich, dass Regine Eckel meine Nachfolgerin ist – die Autorinnen und Autoren waren und sind bei ihr in den allerbesten Händen. Für mich geht die Zeit bei Fischer zu Ende, aber ich habe noch viele Pläne und werde als Selbständiger weiter in der Branche arbeiten, unter anderem als Partner für eine US-amerikanische Agentur.“

Regine Eckel war nach ihrem Studium als Dramaturgin für das Ballett Frankfurt unter der Leitung von William Forsythe tätig. 2005 kam sie zu S. Fischer Theater & Medien, um die Filmabteilung zu verstärken und die S. Fischer Drehbuchagentur auf- und auszubauen. Seit 2018 ist sie auch für den Verkauf der Filmrechte der S. Fischer Verlage zuständig.

Die Ausgangssituation für ihren Start als Agenturleiterin umreißt Regine Eckel so: „S. Fischer und Film, das hat eine lange Tradition und eine vielversprechende Zukunft. Weltberühmte Romane wie Felix Krull und Berlin Alexanderplatz werden neu verfilmt, vielfach ausgezeichnete Romanautor*innen schreiben Drehbücher für Serien und Filme. Auch im goldenen Zeitalter der Streamer und des non-linearen TVs beginnt alles mit herausragenden Autor*innen und ihren Geschichten. Solche Talente zu fördern, zu vernetzen, ihre Rechte zu stärken, um wirtschaftlich erfolg-reich zu sein, ist unser Kerngeschäft. Die Zeiten könnten dafür besser nicht sein.“

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