Zum 6. Mal verliehen „Schulbuch des Jahres 2017“ auf der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet

Auf der Leipziger Buchmesse wurden heute die Preisträger des „Schulbuch des Jahres 2017“ bekannt gegeben. Die Experten-Jury aus Wissenschaft, Schulpraxis und Verlagen zeichnete Schulbücher für die Grundschule aus: Kunst mit uns ist das Schulbuch des Jahres in der Kategorie „Gesellschaft“. Der Preis in der Kategorie „Sprachen“ geht an Come in. In der Kategorie „Mathematik“ wurde Das Zahlenbuch ausgezeichnet. Einen Sonderpreis für „Diversität in Bildungsmedien“ verlieh die Jury an das Deutschbuch für Seiteneinsteiger Komm zu Wort. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.

Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung verleiht zum sechsten Mal den Preis für die besten Schulbücher. Partner seit 2016 ist die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Mit der Auszeichnung werden HerausgeberInnen und AutorInnen für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Schulbuchkonzepte gewürdigt. Darüber hinaus soll aber auch die Debatte über Qualität von Schulbüchern angeregt und ein Beitrag zur Weiterentwicklung von Unterrichtsmaterialien geleistet werden. Ausgewählt werden herausragende Lehrwerke, die alle Standards eines zeitgemäßen Schulbuchs erfüllen und sich durch solchermaßen innovative Ansätze auszeichnen. Dabei werden folgende Kriterien berücksichtigt: didaktisches Konzept, fachwissenschaftlicher Bezug, Schülerorientierung, Aufgabenkultur, Verständlichkeit und Gestaltung.

 Schulbücher sollen Wissen vermitteln und dabei mit Schülerinnen und Schülern auf Erkundungstour gehen, sie neugierig machen, anspornen und zugleich Alltagserfahrungen aufgreifen und zu verarbeiten helfen. Besonders gut umgesetzt haben diese vielfältigen Anforderungen nach Ansicht der Jury die in diesem Jahr ausgezeichneten Lehrwerke für die Grundschule. „Die Schulbücher  haben uns beeindruckt, weil sie vielfältige und kindgerechte Zugänge zu komplexen Themen bieten. Indem sie bei der Lebenswelt ansetzen, die Phantasie anregen, offene Fragen stellen, Probleme aufwerfen und unterschiedliche Blickwinkel aufzeigen, ermöglichen sie GrundschülerInnen, sich anspruchsvolle Inhalte individuell anzueignen,“ erläutert Prof. Dr. Eckhardt Fuchs, Direktor des Georg-Eckert-Instituts und Vorsitzender der Jury.

„Schulbücher formen und schärfen den Blick in die Welt und in die Gesellschaft. Zusammenhänge werden erkennbar.“ so Thomas Krüger, Präsident der bpb. „Ihre Themen, die abgebildeten Personen und die didaktisch-methodischen Vorgehensweisen werfen die Frage ‚Wie wollen wir leben?‘ auf und befähigen zur Antwortfindung. Deshalb ist es für die bpb erfreulich, zusammen mit dem Georg Eckert Institut die besten Schulbücher auszeichnen zu können.“

 

Die Ausgezeichneten im Überblick:

Kategorie Sprachen:

Birgt Fretzdorff, Anna Fröhlich, Svea Große-Brauckmann, Nina Heidelberg, Anne Marxen, Viktoria Vutz:

  • Come in 1/2, Ernst Klett Verlag 2016

 

Kategorie Gesellschaft

Claudia Lutz, Verena Willmann (Hrsg.):

  • Kunst mit uns 1/2 Unterrichtswerk für Kunst in der Grundschule, C.C. Buchner/Mildenberger 2015

 

Kategorie Mathematik

Melanie Bischoff, Daniela Götze, Birgit Heß, Gerhard N. Müller, Marcus Nührenbörger, Ralph Schwarzkopf, Erich CH. Wittmann:

  •  Das Zahlenbuch 1, Ernst Klett Verlag 2017

 

Sonderpreis für Diversität

Doris Fischer, Christina Kellner:

Komm zu Wort 1 und 2 (Hör-Bilder-Buch) Deutsch für Seiteneinsteiger, Finken 2015/2016

 

 

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