Spiele sind weiterhin gut etabliert / Spiele-Klassiker Säulen des Kerngeschäfts

Zur Internationale Spielwarenmesse 2005 hat die Fachgruppe Spiel wieder ihren Jahresbericht abgegeben:

„Spiele und Puzzles“ (ohne Sammelkarten) erzielten im Jahr 2004 einen Gesamtumsatz von über 300 Millionen Euro und behaupteten sich mit einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr als weiterhin stärkstes Spielwarensegment. Tragende Säulen der hohen Umsatz-Stabilität im Spiele-Bereich sind die modernen Klassiker des Kinder- und Erwachsenenspiels.

Der Gesamtmarkt klassischer Spielwaren (ohne „Electronics“) schloss im Geschäftsjahr 2004 mit einem geringfügigen Umsatzschwund von minus 2,6% ab.

Ernst Pohle, Vorsitzender der „Fachgruppe Spiel“ [mehr…], resümiert deshalb: Im Rückblick deutsche Spielebranche auf die letzten zehn Jahre sei das Bild dieser Dekade geprägt von einem einzigartigen Innovationsschub: „Wie nie zuvor in der Geschichte des Gesellschaftsspieles wetteiferten die Verlage um die Gunst des Publikums und erreichten so eine Qualitätsdichte auf hohem Niveau. Eine Qualitätsdichte, die zahlreiche moderne Klassiker hervorbrachte; Spiele, die nun, in einer Zeit, da Innovationen es schwer haben, im nach wie vor leicht frostigen Konsumklima zu bestehen, sich als tragende Säulen spielerischer Umsatzstabilität erweisen.“

Zu jenen modernen Klassikern, die, unbeeindruckt von konjunkturellen Berg- und Talfahrten, ihre hohe „Umsatzpflicht“ erfüllen, gehören Titel wie z.B. „Monopoly“, „Das verrückte Labyrinth“, „Tabu“, „Scrabble“ „Carcassonne“ oder „Die Siedler von Catan“, die 2005 ihr zehnjähriges Jubiläum feiern und maßgeblich dazu beigetragen haben, dass „german games“ nicht nur in den USA sondern weltweit zu einem Qualitäts- und Gattungsbe-griff, mithin auch zu einem Exportschlager, geworden sind.

Im Bereich der Kinderspiele bietet sich ein ähnliches Bild: Moderne Klassiker wie etwa „Memory“, „Obstgarten“ oder „Zicke Zacke Hühnerkacke“ und die Aktionsspiele „Lotti Karotti“ und „Dr.Bibber“ erweisen sich in schwierigen Marktlagen als „wahre Größen“. Hinzu kommt, dass sich spätestens mit dem Erfolg von „Geistertreppe“ im vergangenen Jahr auch der Preis „Kinderspiel des Jahres“ als wertvoller Umsatz-Impulsgeber etabliert hat.

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