Für die Jury "das bedeutendste Romandebüt der Buchsaison 2020/21" Timon Karl Kaleyta erhält Literaturpreis der Stadt Fulda für »Die Geschichte eines einfachen Mannes«

Der Literaturpreis der Stadt Fulda geht in diesem Jahr an den Timon Karl Kaleyta. Die mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbundene Auszeichnung würdigt seinen Erstling Die Geschichte eines einfachen Mannes (erscheint am 06. April bei Piper) als „das bedeutendste Romandebüt der Buchsaison 2020/21“.

 

In der Jury-Begründung heißt es, dass der Roman »Die Geschichte eines einfachen Mannes« durch den satirischen Blick auf den Zeitgeist und die gesellschaftlichen Verhältnisse seit dem Ende der Ära Kohl überzeuge: »Die Erzählung von einer heutigen Hans-im-Glück-Figur staffelt Kaleyta ausgehend von popliterarischen Traditionen durch Bezüge in die Tiefe des literarischen Raums: Schelmenroman und expressionistische Hybris spielen ebenso eine Rolle wie die Melancholie Joseph Roths und das Engagement neusachlicher Sozialkritiker. Ein erster Roman, der ohne zynisch zu werden aus den erzählerischen Konventionen der neuen Ernsthaftigkeit ausbricht.«

 

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