Veranstaltungen „translationale berlin“ startet am 1. Oktober

Vom 1. bis zum 3. Oktober findet im Collegium Hungaricum Berlin das neue Festival für Literaturübersetzung translationale berlin statt. Geplant sind unter anderem Lesungen, Diskussionen, Performances und Vorträge, Workshops mit Kindern, Jugendlichen und Studierenden, Materialgespräche zu übersetzten Büchern und ein Kritiker*innenslam.

Dževad Karahasan will in seiner Festrede die menschenverbindende Kraft der Sprache und ihr Fortleben in der Übersetzung in den Blick nehmen. Literaturübersetzer*innen wie Anne Birkenhauer, Miriam Mandelkow, Karin Betz, Marion Graf, Lídia Nádori, Thomas Weiler, Bettina Bach, aber auch Gebärdensprachenlyriker*innen und Dichter*innen wie Christian Uetz, Jonathan Savkin, Orsolya Kalász und Eugene Ostashevsky lassen teilhaben an der Kunst des Übersetzens. Der israelische Autor Tomer Gardi oder auch die Literaturvermittlerinnen Anita Djafari und Larissa Bender diskutieren über die politische Dimension von Sprache und Übersetzung, während der Kulturwissenschaftler Thomas Macho einen psychoanalytischen Ansatz vorschlägt. Das Rahmenprogramm bietet eine Ausstellung mit Fotografien der sonst meist unsichtbaren Übersetzer*innen, ein Filmprogramm, mehrtägige Werkstätten zum kollektiven Nachdichten und zum Übersetzen aus/in Gebärdensprache sowie ein für alle offenes Haiku-Atelier.

Das komplette Programm: www.translationale-berlin.net

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