1. Internationales Lesefest am Main

Im Hinblick auf das vom 1. bis 4. Juni in Frankfurt am Main stattfindende 1. Internationale Lesefest unter dem Motto Zuflucht: Literatur! kamen die Medienvertreter heute im Haus am Dom zu einem Pressegespräch zusammen.

Joachim Valentin, Direktor der gastgebenden Institution, begrüßte die Journalisten, Anita Djafari, Geschäftsleitung litprom, wies auf zwei wichtige Anlässe für dieses 1. Internationale Lesefest hin: Zum einen kann litprom auf sein 30jähriges Bestehen zurückblicken, zum anderen findet gleichzeitig mit dem Fest die Mitgliederversammlung von ICORN, dem Internationalen Netzwerk Städte der Zuflucht, in diesem Jahr in Frankfurt statt.

Peter Ripken, Vorstandsvorsitzender ICORN, erläuterte den Hintergrund der vier abendlichen Veranstaltungen, die im Haus am Dom und im Literaturhaus stattfinden. Die Autoren Fatima Mernissi, Uday Prakash, Ilja Trojanow, Easterine Iraclu, Herrad Schenk, Horacio Castellanos Moya, Ariel Magnus, Carmen-Francesca Banciu, Abbas Khider, Faraj Bayrakdar, Mansur Rajih, Pegah Ahmadi und Carlos A. Aguilera bringen ihre Texte mit, deutsche Übersetzungen werden von bekannten Sprechern gelesen, das anschließende Gespräch wird moderiert.

Anita Djafari wies auf eine weitere Aktion hin: Literaturkritiker sind eingeladen, am litprom-Kanon mitzuwirken. Gesucht werden die 30 wichtigsten Titel in 30 Jahren außereuropäischer Literatur in deutscher Übersetzung. Auch Buchhandlungen, unterstrich Peter Ripken, sollen in dieses Votum eingebunden werden.

Die Liste soll auf der Frankfurter Buchmesse im Herbst präsentiert werden.

Details zum Lesefest findet man auf www.litprom.de.

JF

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