1. Nacht der jungen Literatur in Pfaffenhofen

Am 9. Oktober veranstaltete die Buchhandlung Pesch gemeinsam mit Partnern die 1. Nacht der jungen Literatur in Pfaffenhofen.

Drei Autoren, die ihre neuen Romane vorstellten, ein Moderator, der selbst zwei Lyrikbände herausgebracht hat, ein Kulturreferent, der eigentlich Schriftsteller ist und ein unveröffentlichtes Jungtalent kamen zusammen. Rund 200 Zuschauer hatten sich in der 800 m² großen ehemaligen Maschinenhalle eingefunden. Nach einer 18-jährigen Lokalmatadorin, die einen unveröffentlichten Text über einen apokalyptischen nächtlichen Ausflug las, trug Benedict Wells aus Spinner (Diogenes) vor und heimste besonders beim weiblichen Publikum etliche Lacher ein („Sie war wohl Mitte dreißig, hatte sich aber eine jugendliche Schönheit bewahrt“). Reinhard Kaiser-Mühlecker, der in Österreich mit dem Buch.Preis ausgezeichnet worden ist, las aus Magdalenaberg (Hoffmann & Campe) und Thomas von Steinaecker aus Schutzgebiet (Frankfurter Verlagsanstalt). Werke, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Verbindend für die Autoren ihre Beziehung – durch Verwandte, Freunde oder gar Lehrer – zur Stadt Pfaffenhofen.

Moderiert wurde die Lesenacht, die gemeinsam von der Stadt, dem Neuen Pfaffenhofener Kunstverein sowie der Buchhandlung Pesch organisiert wurde, von Lyriker und Literaturkritiker Nico Bleutge. Roman-Autor Steffen Kopetzky, der als Vorsitzender des Kunstvereins und als städtischer Kulturreferent die Lesenacht neben der Buchhandlung Pesch zu verantworten hat, betonte gleich zu Anfang, dass die Nacht der jungen Literatur ein fester Termin in Pfaffenhofen werden soll.

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